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16.03.2017

08:56 Uhr

Umfrage

Digitales an Unis verdrängt klassische Lehrmittel nicht

Die gute alte Tafel scheint sich nicht so leicht aus deutschen Hochschulen verdrängen zu lassen. Das klassische Unterrichtsmittel wird noch immer von vielen Dozenten genutzt und ist auch bei den Studenten beliebt.

Digitale Lernspiele (von 23 Prozent der Lehrenden genutzt), elektronische Tests (28 Prozent) oder Apps (8 Prozent) kommen kaum in den Hörsälen zum Einsatz. dpa

Klassische Lehrmittel

Digitale Lernspiele (von 23 Prozent der Lehrenden genutzt), elektronische Tests (28 Prozent) oder Apps (8 Prozent) kommen kaum in den Hörsälen zum Einsatz.

GüterslohKaum eine Vorlesung ohne Powerpoint und Co: Digitale Medien sind laut einer Umfrage an deutschen Hochschulen längst zur Normalität geworden, verdrängen die gute alte Tafel aber nicht. Wie aus dem von der Bertelsmann-Stiftung am Donnerstag veröffentlichten „Monitor Digitale Bildung“ hervorgeht, gab die überwiegende Mehrheit der Dozenten an, neben klassischen Lehrmitteln zumindest gelegentlich Videos (59 Prozent), digitale Texte (74 Prozent) oder Präsentationen (92 Prozent) für Lehrveranstaltungen zu nutzen.

Jeder zweite der mehr als 660 befragten Lehrenden stellt Materialien in elektronischer Form über Lernmanagement-Systeme zur Verfügung. Luft nach oben sehen die Experten beim Einsatz neuerer Techniken: So kommen digitale Lernspiele (von 23 Prozent der Lehrenden genutzt), elektronische Tests (28 Prozent) oder Apps (8 Prozent) kaum in den Hörsälen zum Einsatz.

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Eine Mehrheit der mehr als 2750 befragten Studierenden zeige sich aufgeschlossen gegenüber digitalen Medien in der Hochschullehre, so die Studienautoren. „Digitale Enthusiasten“ seien deutsche Studenten allerdings nicht: Die höchsten Zustimmungswerte erfuhren klassische Unterrichtsmittel wie die Tafel. Das Fachliche sei für die meisten Befragten schlicht wichtiger als die Frage, welche Medien sie einsetzten. Die Wochenzeitung „Die Zeit“ berichtet in ihrer aktuellen Ausgabe ebenfalls über die Umfrage.

Von

dpa

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