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08.01.2014

09:22 Uhr

Umfrage

EU-Freizügigkeit teilt Deutschland

Seit Januar gilt die Freizügigkeit in der EU auch für Bulgaren und Rumänen. Die Mehrheit der Deutschen hält diese Regelung für richtig. Doch ein großer Teil der Bevölkerung ist da anderer Meinung.

Auch Bulgaren und Rumänen können jetzt ohne weitere Auflagen in Deutschland nach Arbeit suchen. dpa

Auch Bulgaren und Rumänen können jetzt ohne weitere Auflagen in Deutschland nach Arbeit suchen.

BerlinDie Bundesbürger sind beim Thema Freizügigkeit innerhalb der EU laut einer Umfrage gespaltener Ansicht. Ein Viertel der Befragten (26 Prozent) hält es aus deutscher Sicht für schädlich, dass EU-Bürger überall in der Gemeinschaft arbeiten dürfen. Deutlich mehr (44 Prozent) sehen aber eher einen Nutzen für Deutschland, wie eine am Mittwoch veröffentlichte Forsa-Erhebung im Auftrag des Magazins „Stern“ und des Senders RTL ergab. Weniger klar sind die Mehrheitsverhältnisse bei der Bewertung der seit Januar geltenden vollen Freizügigkeit in der EU für Bulgaren und Rumänen: 42 Prozent finden diese falsch, 50 Prozent richtig. Die Angst vor sogenannter Armutseinwanderung finden 60 Prozent berechtigt und 36 Prozent übertrieben.

Forsa hatte am 2. und 3. Januar 1003 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger befragt. Das Institut gibt die statistische Fehlertoleranz mit plus/minus drei Prozentpunkten an.

Von

dpa

Kommentare (11)

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Account gelöscht!

08.01.2014, 09:59 Uhr

"Deutlich mehr (44 Prozent) sehen aber eher einen Nutzen für Deutschland,"

Da keine öffentliche Statistik existiert (glaubwürdig), würde mich interessieren, woher diese 44% dieses Wissen nehmen ? Extremer Medienkonsum ? Verdrehte Forsa Fragestellungen ?

Account gelöscht!

08.01.2014, 10:08 Uhr

Das Problem sind weniger die Einwanderungen, die Probleme wären mit ein wenig Gutem Willen auf beiden Seiten zu kompensieren, sondern Sozialkosten welche nur von dem pflichtversicherten Teil der Bürger geleistet wird.
Die staatlichen Zuschüsse in diese Kassen sind dagegen nur ein Teil der echten Kosten.

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08.01.2014, 11:36 Uhr

@Wolfsfreund

"Wer einmal gesehen hat, wie Stellen aussehen, an denen Zigeuner gehaust haben, wird deren Freizügigkeit garantiert ablehnen..."

Ich hatte einmal eine "Zigeunerfamilie" als Nachbarn.
Eine Frau mit 6 Kindern, der, der als Vater genannt wurde, war immer nur zu Besuch.

Diese Leute waren ruhig und unauffällig (abgesehen von der bei ihnen kulturell bedingten bunten, aber absolut sauberen und ordentlichen Kleidung.)

Nahezu ein Mal in der Woche schellte einer aus der Fam. bei mir und hielt mir ein amtliches Schreiben zur "Übersetzung" unter die Nase.

In der Regel waren es Aufforderungen mit Androhungen von Maßnahmen, die Kinder umgehend in die Schule zu geben.
Die Kinder waren jedoch ununterbrochen nicht in irgendeiner Schule.

Nun der negative Teil dieser Nachbarschaft: am Tag meines Einzugs in dieses Haus belud ich den Aufzug mit Hausrat.

Ein Pulk von diesen Leuten (Besucher der Nachbarsfamilie, 10 Personen, ein Älterer, sozusagen Patriarch mit seinem jüngeren Gefolge) betrat das Haus und steuerte auf den Aufzug zu, völlig ignorierend, daß ich darin zugange war, und fuhr einfach davon.

Aber das war nicht das, was mich ärgerte.

Als ich dann in meiner Wohnung war, um diese einzurichten, hatte sich das junge Gefolge das Treppenhaus, vornehmlich den Aufzug, zum Spielplatz erkoren, fuhren ständig rauf und runter und gröhlten vor lauter Spielspaß endlos lange im Treppenhaus herum.

Auch mein Hinweis, daß doch unmittelbar vor der Haustüre ein Spielplatz sei, hilt sie nicht vom Weitermachen ab.

Die Konsequenz daraus: ich möchte solche Leute nie wieder als Nachbarn haben.

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