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30.04.2014

11:47 Uhr

Umfrage Europawahl

Linke rutscht ab, AfD gewinnt dazu

Während die Linke in aktuellen Umfrageergebnissen erheblich an Prozenten verliert, legt die AfD zu. Die FDP stagniert weiter bei vier Prozent. 65 Prozent der Wahlberechtigten vertrauen den Parteien der Großen Koalition.

Werbeplakat für die „Alternative für Deutschland“: Gelingt der Anti-Euro-Partei der Einzug ins Europaparlament? dpa

Werbeplakat für die „Alternative für Deutschland“: Gelingt der Anti-Euro-Partei der Einzug ins Europaparlament?

HamburgDie Anti-Euro-Partei AfD liegt dreieinhalb Wochen vor der Europawahl in einer aktuellen Forsa-Umfrage bei sechs Prozent. Sie verbesserte sich damit um einen Punkt im Vergleich zur Vorwoche, wie der am Mittwoch veröffentlichte „Stern-RTL-Wahltrend" ergab.

Die Linke verlor einen Punkt und rutschte auf neun Prozent ab. Die Grünen erreichten unverändert zehn Prozent, die FDP stagnierte weiter bei vier Prozent. Fast zwei Drittel der Wähler (65 Prozent) würden nach wie vor einer der Berliner Regierungsparteien ihre Stimme geben: 41 Prozent der Union und 24 Prozent der SPD. Die Werte der beiden Parteien blieben im Vergleich zur Vorwoche unverändert. Der Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen betrug der Umfrage zufolge 31 Prozent.

Bei der Kanzlerpräferenz gewann Amtsinhaberin Angela Merkel (CDU) im Vergleich zu den beiden Vorwochen zwei Prozentpunkte hinzu und kam auf 58 Prozent, während SPD-Chef Sigmar Gabriel bei 14 Prozent verharrte. „Merkels Popularität ist ungebrochen", erklärte Forsa-Chef Manfred Güllner.

„Sie vermittelt das Gefühl, dass sie sich kümmert und aus dem Parteiengezänk heraushält - womit sie als eine Art Präsidentenkanzlerin wahrgenommen wird." Das sei schon in der Bankenkrise so gewesen, und das wiederhole sich nun in der Krise um die Ukraine.

Gabriel, der als Wirtschaftsminister auch für die Energiewende zuständig ist, könne mit diesem Thema nicht punkten, sagte Güllner dem „Stern". "Der Zuschnitt seines Ministeriums bringt ihm so keine ökonomische Kompetenz." Das Forsa-Institut befragte vergangene Woche 2002 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger.

Von

afp

Kommentare (37)

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30.04.2014, 12:00 Uhr

Das Deutsche Volk hat dazugelernt und vertraut nicht nur auf unverbindliche Wahlversprechen, die 1 Tag nach der Wahl eh keinen Politiker mehr interessieren.
Zumindest 6% der Deutschen. Diejenigen, welche die Alternative wählen!

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30.04.2014, 12:00 Uhr

Wer Deutschland liebt und Europa will, der wählt die AfD (Alternative für Deutschland).
AfD für ein starkes, selbstbewusstes und selbstbestimmtes Deutschland und Europa der Bürger.
Zum Wohl des deutschen und europäischen Volk/Bürger.
Danke!

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30.04.2014, 12:07 Uhr

Zum Wohle der Bürger wohl nicht, jedenfalls nicht aller. Die Rechtspopulisten sprechen sich gegen einen Mindestlohn aus, haben keinerlei sozialpolitisches Profil. Und nach dem Vorleben ihrer Führungsfiguren ist eher ein neoliberaler Stil zu erwarten, schließlich waren Lucke und Henkel sehr CDU-nah.

Für die arbeitenden Bürger unseres Landes wird die Afd nichts bringen, eher für Besserverdienende.

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