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11.05.2011

07:41 Uhr

Umfrage

FDP bleibt Splitterpartei

Mit neuem Personaltableau versucht FDP-Sanierer Philipp Rösler den Befreiungsschlag. Sein Wirken überzeugt die Bürger aber bislang nicht. Die Grünen bleiben zwar stark, stoppen aber ihren Höhenflug vorübergehend.

Philipp Rösler. Quelle: Reuters

Philipp Rösler.

HamburgIm wöchentlichen "Stern"-RTL-Wahltrend kommt die Partei auf 26 Prozent, ein Minus von 2 Punkten im Vergleich zur Vorwoche. Leichte Zugewinne dagegen verzeichnete das linke Lager. Sowohl SPD als auch die Linken gewannen jeweils 1 Punkt dazu, die Sozialdemokraten kommen auf 22 Prozent, die Linken erreichen 9 Prozent.

Die Regierungsparteien verharren in der Wählergunst auf dem Niveau der Vorwoche: CDU/CSU bei 31 Prozent, die FDP bei 4 Prozent. Das Regierungslager aus Union und Freidemokraten liegt zusammen mit 35 Prozent jetzt 13 Prozentpunkte hinter einem grün-roten Bündnis, das gemeinsam auf 48 Prozent kommt.

Seit fünf Wochen stagniert die Regierungskoalition in der Wählergunst. Dazu sagte Forsa-Chef Manfred Güllner: "Die Kehrtwende der Union in der Energiepolitik werten die Wähler als blanken Opportunismus. Bei der FDP ist Guido Westerwelle der größte Schwachpunkt, weil er Außenminister bleiben will."

Dass bei den Freidemokraten trotz der Neusortierung unter dem designierten Parteichef Philipp Rösler keine Aufbruchstimmung herrscht, überrascht Güllner nicht: "Wer Parteichef wird, interessiert die Bürger wenig. Einen Aufbruch in eine originär liberale Richtung können die Wähler aber nicht sehen."

Kommentare (10)

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Kowalski

11.05.2011, 08:38 Uhr

Dieses Personalgezerre hat der FDP mehr geschadet als genutzt. In den gestrigen Tagesthemen hat Rösler lauthals verkündet dass er froh sei das "undankbare Amt" des Gesundheitsministers los zu sein. Er ist 38 und will sich nach eigenen Aussagen aus mit 45 (!) aus der Politik zurückziehen, um sich voll und ganz seiner Familie zu widmen. Da braucht Politiker doch bei Zeiten eine Position, welche einem die potenten Lobbyisten zuführt, welche die wirtschaftliche Basis für diese Vorhaben absichern. Dafür muss das Stimmvieh doch Verständnis haben, oder etwa nicht ?

omegalicht

11.05.2011, 08:55 Uhr

Vielleicht haben Sie schon einmal darüber nachgedacht -
Politik ist nicht das Maß aller Dinge.
Sie können auch aktiv werden, wir sind eine Demokratie.
Schnell werden Sie erkennen wieviel Zeit Ihnen dann noch privat verbleibt.
Von Anfeindungen usw. mal abgesehen.
Herr Rösler hat einen Beruf der auch zum Familienbudget genutzt werden kann.
Als dann.. vielleicht sehe ich Sie ja auf einer Wahlliste !

KriminelleMachenschaften

11.05.2011, 09:04 Uhr

Der Roessler kommt zwar daher wie ein Depp.
Wie man sich als staatlich alimentierter Leistungsverweigerer schnell saniert um dann mit 45 in Rente zu gehen, dass hat er raus.
Der Roessler macht quasi Hartz4 fuer Schlauerle. Der Depp ist nur Maskerade.

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