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05.02.2013

07:45 Uhr

Umfrage

FDP fällt nach Niedersachsenwahl unter Fünf-Prozent-Marke

Das überraschend starke Abschneiden der FDP bei der Niedersachsenwahl hilft der Partei kaum. In einer Umfrage landet sie bundesweit bei nur vier Prozent. Die SPD kann hingegen zulegen.

Die Hoffnung auf eine Trendwende nach der Niedersachsenwahl bestätigt sich in den Umfragen bisher nicht. dapd

Die Hoffnung auf eine Trendwende nach der Niedersachsenwahl bestätigt sich in den Umfragen bisher nicht.

BerlinDie SPD hat in der jüngsten INSA-Umfrage für die "Bild"-Zeitung leicht zugelegt. Wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre, kämen die Sozialdemokraten auf 29 Prozent, das ist ein Punkt mehr als in der Vorwoche. Die FDP verliert dagegen einen Prozentpunkt und würde mit vier Prozent den Wiedereinzug in den Bundestag verpassen.

Stärkste Kraft wäre nach wie vor die Union, die erneut 40 Prozent erreicht. Die Grünen bleiben nach der am Dienstag vorab veröffentlichten Umfrage bei 15 Prozent. Die Linkspartei kommt erneut auf sechs Prozent. Nicht ins Parlament kommt der Erhebung zufolge die Piratenpartei, sie verliert einen Punkt auf zwei Prozent.


Von

rtr

Kommentare (17)

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Willi

05.02.2013, 08:20 Uhr

Das Absinken der FDP in die (vorübergehende?) Bedeutungslosigkeit wurde durch das Wahlergebnis in Niedersachsen eher beschleunigt. Die Wähler haben erkannt, dass knapp 10% der Stimmen für eine FDP, die nach der Wahl als kleine nichts zu melden hat, Verschwendung sind.
Die Art und Weise, wie sich die FDP scheinbar geschlossen hinter ihren Herrn Brüderle stellt, lässt jede innere Erneuerung vermissen.
Für Wähler, die genau hinschauen wird die FDP vorläufig nicht mehr wählbar sein.

Red_Hot_Chili

05.02.2013, 10:13 Uhr

Da es genug taktische Wähler aus der Union geben wird, die bei der kommenden BTW die FDP wählen werden, sehe ich gedanklich die FDP bei 4+3=7% und die Union bei 40-3=37%.

Warum ist so schwierig, Wahltaktik in repräsentativen Umfragen zu erkennen? (siehe Niedersachsen) Fällt die Entscheidung "Doch FDP" erst in der Wahlkabine oder warum wird bei der Befragung bewusst nicht ehrlich geantwortet? Schämt man/frau sich, CDU-Anhänger zu sein aber dann doch bei der FDP das Kreuz zu machen, um der "gemeinsamen Sache" zu dienen?

Dazu gibt es doch keinen Grund. Wer die Fortführung der Schwarz-Gelben Regierung wünscht und darum die FDP sicher im Parlament haben will, macht nach meiner Ansicht nichts Ehrenrühriges.

....

Es sieht nach einer großen Koalition aus.



Rene

05.02.2013, 10:24 Uhr

Ich verstehe nicht, wie Leute Parteien wählen würden, die deutsches Steuergeld direkt ins Ausland überweisen. Als ob HartzIV-Empfänger plötzlich arbeiten gehen, nur weil man ihnen das Geld schneller und noch mehr davon überweist...Diese Logik erschließt sich mir nicht.

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