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27.01.2010

07:53 Uhr

Umfrage

FDP stürzt in Wählerstimmung ab

Nach der Debatte um eine Millionenspende aus dem Hotelsektor hat die FDP deutlich an Ansehen in der Bevölkerung verloren. Während die SPD nicht vom Fleck kommt, setzen die Grünen ihren Höhenflug fort.

Im freien Fall: Westerwelle und seine FDP. Quelle: ap

Im freien Fall: Westerwelle und seine FDP.

HB HAMBURG. Im wöchentlichen "Stern"-RTL-Wahltrend sank die FDP im Vergleich zur Vorwoche um zwei Punkte auf neun Prozent. Seit der Bundestagswahl vor genau vier Monaten, als sie 14,6 Prozent der Stimmen holten, haben die Liberalen damit mehr als fünf Prozentpunkte verloren. Die Union verbesserte sich dagegen um einen Punkt auf 36 Prozent.

Keine Veränderung gab es für die SPD, die bei 21 Prozent verharrt. Die Grünen legen erneut einen Punkt zu und erreichen mit 16 Prozent einen neuen Zustimmungsrekord. Die Linke liegt in der Umfrage, die vor der Rücktrittsankündigung ihres Parteichefs Oskar Lafontaine durchgeführt wurde, stabil bei elf Prozent. Für „sonstige Parteien“ wollen sieben Prozent der Wähler stimmen.

Gemeinsam liegen Union und FDP mit 45 Prozent nunmehr drei Punkte hinter SPD, Grünen und Linken (zusammen 48 Prozent).

Forsa-Chef Manfred Güllner sagte dem stern, ein Teil der FDP-Abwanderer sei zur Union zurückgekehrt, ein anderer Teil in die Wahlenthaltung gegangen. Der Zulauf zu den Grünen stamme überwiegend aus dem großen Reservoir der enttäuschten ehemaligen SPD-Wähler.

Kommentare (2)

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Denkerist

27.01.2010, 10:06 Uhr

Wird auch Zeit, daß die Partei der besserverdienenden auf den boden der Realität ankommt mit ihrer Lobby und Klientelpolitik. Sie vertritt schließlich nur 5% der menschen in deutschland: die Reichen und Superreichen. wer arbeitet, hat von denen nichts gutes zu erwarten.

Holger Gensicke

27.01.2010, 22:26 Uhr

Auf das deutsche Volk kann man sich verlassen. Eine Gemeinde guter Demokraten, die sich von keiner Partei verdummen lassen. Die Mövenpick-Partei bekommt nun die Rechnung vom Wähler ausgestellt. Unsere Sozis gewinnen keinen blumentopf mehr. Weiter so.

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