Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

13.09.2013

06:53 Uhr

Umfrage für Hessen

Lager liegen fast gleichauf

Hessen kann sich auf einen langen Wahlabend einstellen. Laut Umfragewerten liegen Schwarz-Gelb und Rot-Grün in etwa gleichauf und Ministerpräsident Bouffier nur knapp vor seinem SPD-Herausforderer Schäfer-Gümbel.

Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) und der SPD-Kandidat Thorsten Schäfer-Gümbel (r.). dpa

Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) und der SPD-Kandidat Thorsten Schäfer-Gümbel (r.).

WiesbadenAnderthalb Wochen vor der Landtagswahl in Hessen liegen Schwarz-Gelb und Rot-Grün einer ARD-Umfrage zufolge Kopf an Kopf. In der nun veröffentlichten Sonntagsfrage erhält die CDU 40 Prozent. Die SPD kommt auf 32 Prozent. Die FDP erreicht 6 Prozent. Die Grünen liegen bei 12,5 Prozent. Die Linke kommt auf 3,5 Prozent und würde damit den Wiedereinzug in den Landtag verpassen. Schwarz-Gelb mit zusammen 46 Prozent und Rot-Grün mit zusammen 44,5 Prozent liefern sich damit ein enges Rennen.

Wenn die Hessen ihren Ministerpräsidenten direkt wählen könnten, würden sich 38 Prozent für Amtsinhaber Volker Bouffier (CDU) entscheiden. 36 Prozent würden den Spitzenkandidaten der SPD, Thorsten Schäfer-Gümbel, wählen. 47 Prozent der Hessen sind der Ansicht, dass eine rot-grüne Koalition aus SPD und Grünen nach der Wahl „gut für Hessen“ wäre. 45 Prozent finden, eine Fortsetzung der schwarz-gelben Koalition aus CDU und FDP wäre gut für das Bundesland. Für eine Große Koalition liegt der Wert bei 38 Prozent.

Für die Umfrage hat das Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap zu Wochenbeginn 1.002 Wahlberechtigte in Hessen telefonisch befragt.

Volker Bouffier im Porträt: CDU-Regierungschef gibt im Wahlkampf den Landesvater

Volker Bouffier im Porträt

CDU-Regierungschef gibt im Wahlkampf den Landesvater

Von Volker Bouffier hat Angela Merkel nichts zu befürchten. Er ist kein Konkurrent auf Bundesebene wie sein Vorgänger Roland Koch. Der Hessen-Ministerpräsident will wiedergewählt werden und braucht dafür Merkels Hilfe.

Thorsten Schäfer-Gümbel im Porträt: Vom Notnagel zum Hoffnungsträger

Thorsten Schäfer-Gümbel im Porträt

Vom Notnagel zum Hoffnungsträger

SPD-Spitzenmann Schäfer-Gümbel hat die Partei in Hessen nach dem Ypsilanti-Desaster wieder geeint. Die Landtagswahl wird für den 43 Jahre alten Aufsteiger zur großen Bewährungsprobe.

Von

afp

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×