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10.01.2013

10:39 Uhr

Umfrage für Niedersachsen

Rot-Grün liegt knapp vor Schwarz-Gelb

Die FDP ist in Niedersachsen im Aufwind. Die jüngste Umfrage sieht sie bei fünf Prozent und damit im nächsten Landtag. Für eine Fortsetzung der schwarz-gelben Regierung würde das – Stand heute – trotzdem nicht reichen.

Liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen: David McAllister (CDU) und Stephan Weil (SPD). dapd

Liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen: David McAllister (CDU) und Stephan Weil (SPD).

HannoverSPD und Grüne können bei der niedersächsischen Landtagswahl am 20. Januar auf einen Sieg hoffen. Doch der Vorsprung in den Umfragen wird immer knapper. Nach den am Donnerstag veröffentlichten Zahlen des ZDF-Politbarometers liegt Rot-Grün mit 46 Prozent zwei Punkte vor Schwarz-Gelb mit 44 Prozent. Da die FDP im Vergleich zum Vormonat um einen Punkt auf 5 Prozent zulegt und damit im Landtag vertreten wäre, bahnt sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die Macht in Niedersachsen an.

Nach dem Politbarometer steht die CDU mit Ministerpräsident David McAllister unverändert bei 39 Prozent. Die SPD legt mit ihrem Spitzenkandidaten Stephan Weil in der repräsentativen Umfrage um einen Punkt auf 33 Prozent zu. Die Grünen stehen unverändert bei 13 Prozent. Die Linke und die Piraten wären mit je 3 Prozent nicht im nächsten niedersächsischen Landtag vertreten.

Am Abend werden sich die beiden Spitzenkandidaten von CDU und SPD ein Duell im Fernsehen liefern. Weil sagte im ZDF-„Morgenmagazin“, er habe „ein wirklich gutes Gefühl“. Die SPD sei in Niedersachsen „drauf und dran, wieder die Regierungspartei zu werden“.

Allerdings liegt Weil laut Politbarometer mit seinen persönlichen Popularitätswerten weiter deutlich hinter McAllister: 48 Prozent der Wähler wollen den Amtsinhaber als Ministerpräsidenten behalten, für Weil würden sich direkt 33 Prozent entscheiden.

Weil sagte, er betrachte sich „als Kapitän eines Teams, das gerade sehr geschlossen auf dem Feld steht und das gute Fortschritte macht“. Als „besondere Überraschung“ habe er es empfunden, dass nach einigen Tagen, „in denen der Wind der SPD nun wirklich ins Gesicht geblasen hat“, seine Partei in der Umfrage zulegen konnte.

„Das hat mich sehr gefreut,“ betonte Weil. Von einer Erschwernis des niedersächsischen Wahlkampfs durch die Querelen um SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück sei „nichts zu spüren“.

Von

dapd

Kommentare (8)

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ihr

10.01.2013, 11:46 Uhr

"FDP im Aufwind"

Ja, die Wirtschaftmedien müssen die Partei der Besserverdienenden schön reden..

Die Hoffnung sirbt zum Schluß..

Quatschmitsosse

10.01.2013, 12:30 Uhr

@Ihr: Die Partei der Besserverdienenden ist wohl eher die SPD: nur Millionäre (am besten Vortragsmillionäre) können sich eine derartige Steuer- und Abgabenlast leisten wie sieh Pannenpeer durchsetzten will. Warum die SPD Deutschland so sehr ökonomisch in Schutt und Asche legen will, wird mir ein Rätsel bleiben.

Vicario

10.01.2013, 13:19 Uhr

Zitat : Nach den am Donnerstag veröffentlichten Zahlen des ZDF-Politbarometers

Mein Politbarometer sagt ganz was anderes, nämlich :

SPD : 14 %, Tendenz fallend
CDU : 19 %, Tendenz fallend
FDP : 3 %, Tendenz gleichbleibend
GRÜNE : 3 %, Tendenz fallend
Linke : 3%, Tendenz gleichbleibend
Freie Wähler : 21 %, Tendenz steigend
Splitterparteien unter 5 % : 8 %, Tendenz fallend
Nichtwähler : 29 %, Tendenz fallend

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