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23.12.2012

09:54 Uhr

Umfrage

Rot-Grün in Niedersachsen weiter vorn

Es sind noch vier Wochen bis zur Landtagswahl in Niedersachsen und derzeit sieht es ganz nach einer Ablösung der schwarz-gelben Regierung durch Rot-Grün aus. Schuld daran sind vor allem die sehr schlechten Werte der FDP.

Der SPD-Spitzenkandidat für die Landtagswahl 2013 in Niedersachsen, Stephan Weil, kann auf eine Mehrheit für Rot-Grün hoffen. dapd

Der SPD-Spitzenkandidat für die Landtagswahl 2013 in Niedersachsen, Stephan Weil, kann auf eine Mehrheit für Rot-Grün hoffen.

München/HannoverVier Wochen vor der Landtagswahl liegt Rot-Grün in Niedersachsen nach einer aktuellen Umfrage weiter vor der regierenden Koalition aus CDU und FDP. Die Oppositionsparteien erhielten nach einer Erhebung des Meinungsforschungsinstituts INFO im Auftrag des Magazins „Focus“ zusammen 45,5 Prozent und damit eine deutliche Mehrheit.

Dabei stimmten 33 Prozent der Befragten für die SPD und 12,5 Prozent für die Grünen. Zwar bleibt auch nach dieser Umfrage die CDU mit 38,5 Prozent stärkste Partei - doch schafft es der bisherige Regierungspartner FDP mit 3,5 Prozent nicht über die Fünf-Prozent-Hürde. Laut Umfrage dürften bei der Wahl am 20. Januar zudem die Piraten mit 4,5 Prozent und die Linke mit 4 Prozent an der Hürde scheitern, so dass nur drei Parteien im Landtag blieben.

Ministerpräsident David McAllister (CDU) bleibt der beliebteste Landespolitiker - 54 Prozent der befragten Niedersachsen sind danach mit ihm zufrieden. Der Regierungschef zeigte sich im Gespräch mit „Focus“ von den Umfragen wenig beeindruckt: Er rechne damit, dass die FDP bei der Landtagswahl klar über die Fünf-Prozent-Hürde komme. „Die FDP kann sieben Prozent schaffen.“

Bundesweit geht die Union laut „Bild am Sonntag“ mit einem Umfrage-Rekordergebnis von 40 Prozent ins Wahljahr 2013. Im „Sonntagstrend“, den das Institut Emnid wöchentlich für die Zeitung erhebt, verharrt der Koalitionspartner FDP allerdings bei 4 Prozent.

Auch SPD (28 Prozent) und Piraten (4 Prozent) erreichen den Wert der Vorwoche. Einen Prozentpunkt verlieren die Grünen (13 Prozent), die Linkspartei kann sich auf 8 Prozent steigern (plus 1). Damit wäre derzeit nur eine große Koalition oder Schwarz-Grün realistisch.

Von

dpa

Kommentare (19)

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Noeliberaler-Shitstorm

23.12.2012, 10:38 Uhr

Wünschen wir den mit Diäten alimentierten FDP-Politikern viel Erfolg bei der Arbeitssuche!

Der Wähler hat es in der Hand mit seiner Stimmabgabe zugunsten anderer Parteien, FDP-Politikern die fristlose Kündigung auszusprechen. Von diesem Recht sollte er in eigenem Ermessen Gebrauch machen.

So schön kann Demokratie sein.

Ab 2013 gilt für die FDP hoffentlich: GAME OVER !

Republikaner

23.12.2012, 10:53 Uhr

Sind Parteien, die gegen das eigene Volk arbeiten Volksparteien? Ich denke da an die kommenden Steuererhöhungen (da rumort es doch schon gewaltig), das Verschleudern von hunderten von Milliarden von Steuergeldern in Richtung Süden und die Geldentwertung, die mittlerweile von schleichend in den Galopp übergeht.

tbhomy

23.12.2012, 11:55 Uhr

Der deutsche Michel wählt wie immer die alteingesessenen Parteien und wundert sich weiterhin, warum sein Erspartes weniger wird und warum er den Gürtel immer enger schnallen muss.

Wahl ist Verantwortung. Der Wähler muss endlich erwachsen bzw. mündig werden.

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