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14.11.2012

12:38 Uhr

Umfrage

SPD leidet unter Steinbrück-Schlagzeilen

Das Wunschpaar Rot-Grün kann von seinen frisch gekürten Spitzenkandidaten für die Bundestagwahl nicht profitieren. Besonders die Schlagzeilen über Peer Steinbrücks Vortragshonorare nagen an der Beliebtheit seiner Partei.

Kanzlerkandidat Peer Steinbrück büßt wegen der Schlagzeilen um seine Vortragshonorare an Beliebtheit bei den Wählern ein. dapd

Kanzlerkandidat Peer Steinbrück büßt wegen der Schlagzeilen um seine Vortragshonorare an Beliebtheit bei den Wählern ein.

BerlinDas Wunschpaar Rot-Grün kann von seinen frisch gekürten Spitzenkandidaten für die Bundestagwahl nicht profitieren. Stattdessen legt die Union in der wöchentlichen Forsa-Umfrage für die Illustrierte „Stern“ und den Sender RTL am Mittwoch um zwei Punkte auf 39 Prozent zu. Die SPD verharrt nach der Nominierung von Peer Steinbrück zu ihrem Kanzlerkandidaten bei 26 Prozent. Die Grünen verlieren in der Befragung, die kurz vor der Wahl von Jürgen Trittin und Katrin Göring-Eckardt zu den grünen Spitzenkandidaten durchgeführt wurde, einen Punkt und landen bei 14 Prozent.

Zulegen kann dagegen die FDP, die um einen Punkt auf vier Prozent wächst, damit allerdings immer noch an der Fünf-Prozent-Hürde für den Einzug in den Bundestag scheitern würde. Düster sieht es für die Piratenpartei aus, die jetzt auch erstmals bei Forsa durch den Verlust von einem Punkt bei vier Prozent landet. Das hatten auch die Demoskopen von Infratest dimap und der Forschungsgruppe Wahlen vorhergesagt.

Rednerhonorare: Steinbrück in der Defensive

Rednerhonorare

Steinbrück in der Defensive

Der designierte SPD-Kanzlerkandidat hat erstmals „Fehler“ in der Sache eingeräumt.

Steinbrück, der mit der Berichterstattung über seine umstrittenen millionenschweren Vortragshonorare zu kämpfen hat, büßt bei Forsa deutlich an Beliebtheit ein. Bei der Direktwahl des Bundeskanzlers würden sich 26 Prozent für den ehemaligen Finanzminister entscheiden - drei Punkte weniger als noch vor Wochenfrist. Anfang Oktober, kurz nach seiner Nominierung, erreichte er noch einen Stimmenanteil von 35 Prozent.

Von

rtr

Kommentare (12)

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Account gelöscht!

14.11.2012, 13:00 Uhr

Steinbrück hat Platz 1 bei den Nebeneinkünften; ist vielleicht nicht glücklich - aber warum denn nicht - die Deutschen dulden ja diese Art von Abhängigkeit der "Volksvertreter".

Die Plätze 2-10 gehen an FDP/CDU. Und diese veraten nicht, was sie bekommen.

Man wie bescheuert sind die Deutschen, um auf dem einen der SPD herumzuhacken.Da hat die BLÖD-Zeitung ganze Arbeit geleistet und die Unterbelichteten fallen auf die Schlagzeilen rein.

Account gelöscht!

14.11.2012, 13:06 Uhr

Steinbrück sagte ja selber, dass er nicht mehr mit einer Rückkehr in die Politik gerechnet hatte. Er wurde offensichtlich dazu gedrängt. Jetzt kommt der ganze Schmutz hoch der eben im Anschluss an aktive Politiker-Karrieren entsteht, wenn man in die Wirtschaft zurückwechselt und seinen Lohn bekommt. Das Dankeschön quasi. Und Herr Steinbrück hat offensichtlich nichts "liegen lassen". Nichtmal die Abgeordeten-BahnCard-First blieb ungenutzt. Naja, arme SPD, wählt doch die Troika ab oder haben die einen Dauer-Macht-Vertrag ?

Steuerzahler

14.11.2012, 13:19 Uhr

@ihr
Da hat nicht die Blödzeitung ganze Arbeit geleistet sondern sie haben die Sache schlicht nicht verstanden und dürfen sich den "Unterbelichteten" zurechnen.
Die SPD ist die Partei der Sozialneider und leistungsfernen Missgünstlinge, der Gewerkschaftsgutmenschen und der kleingeistigen Schmalhorizonter. Insofern ist es dann natürlich besonders ekelhaft wenn der Kanzlerkandidat dieser Partei ein gieriger Raffzahn und Absahner ist und dies dann auch noch auf Kosten der Allgemeinheit auslebt - quasi im Nebenerwerb unter vollem Bezug aller von den Steuerzahlern finanzierten Einkünfte und Privilegien. Im übrigen hat unser lieber Expräsident Wulff auch ganz schön Gegenwind bekommen (zu Recht).

Ich hoffe ich habe ihnen ein wenig Erkenntnis vermitteln können.

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