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02.08.2013

12:55 Uhr

Umfrage

SPD und Grüne legen im „Politbarometer“ zu

Für die Bundestagswahl deutet sich ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen an: Das ZDF-„Politbarometer“ hat ermittelt, dass Union und FDP derzeit keine eigene Mehrheit haben. SPD und Grüne gewinnen jeweils einen Punkt dazu.

Klatsche für Sigmar Gabriel: Erstmals im Politbarometer wird ein SPD-Vorsitzender von den Befragten nicht mehr zu den zehn wichtigsten Politikern gerechnet. dpa

Klatsche für Sigmar Gabriel: Erstmals im Politbarometer wird ein SPD-Vorsitzender von den Befragten nicht mehr zu den zehn wichtigsten Politikern gerechnet.

BerlinSPD und Grüne können einer neuen Umfrage zufolge etwas zulegen. Anders als der „ARD-Deutschlandtrend“ ermittelte das am Freitag veröffentlichte ZDF-„Politbarometer“, dass Union und FDP daher derzeit keine eigene Mehrheit mehr haben. Da SPD (27 Prozent) und Grüne (14 Prozent) jeweils einen Punkt dazugewinnen und die Linke wie bisher bei 7 Prozent liegt, kommt das Oppositionslager auf 48 Prozent.

Die Union verliert einen Punkt auf 40 Prozent, die FDP bleibt konstant bei fünf Prozent. Somit kommt Schwarz-Gelb auf 45 Prozent. Der „Deutschlandtrend“ ermittelte hingegen für Union und FDP in dieser Woche 47 Prozent – für SPD, Grüne und Linke 46 Prozent.

Damit deutet sich für die Bundestagswahl am 22. September ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen an. Wenn es für Schwarz-Gelb oder Rot-Grün nicht reicht, plädieren 58 Prozent der für das ZDF-„Politbarometer“ Befragten für eine große Koalition, 30 Prozent sind für Schwarz-Grün. Rot-Rot-Grün ist die am wenigsten von den Bürgern gewollte Variante, ermittelte die Umfrage. Allerdings hat die SPD-Spitze ein Bündnis mit der Linken ohnehin ausgeschlossen.

Im theoretischen Falle einer Direktwahl kann SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück im Vergleich zum Juli den Abstand zu Kanzlerin Angela Merkel (CDU) etwas verkürzen – liegt aber nach wie vor weit hinter ihr. Steinbrück kommt nun auf 31 Prozent (plus 2), Merkel liegt bei 60 Prozent (minus zwei). Eine Klatsche gibt es hingegen für Sigmar Gabriel: Erstmals im Politbarometer wird ein SPD-Vorsitzender von den Befragten nicht mehr zu den zehn wichtigsten Politikern gerechnet.

Von

dpa

Kommentare (21)

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Eckental

02.08.2013, 13:21 Uhr

Jeder der glaubt, daß das Geld aus der Steckdose kommt nur verteilt werden muß und wenns nicht reicht die Steuern erhöht werden muß rot/grün wählen. Ich glaube das nicht. Ich wähle Parteien die zumindest ab und zu den Begriff Unternehmer in den Mund nehmen und den Zusammenhang mit Arbeitsplätzen und Ausbildungsplätzen herstellen. Also CDU/CSU und FDP wählen.

Account gelöscht!

02.08.2013, 13:24 Uhr

Wer an diesen offensichtlichen Mitteln zur Wahlmanipulation (System-Wahlprognosen) zweifelt, dem bietet das Wahl-o-meter eine Alternative (mit einem ganz anderen Ansatz):

http://wahl-o-meter.com/Willkommen.html

AfD liegt jetzt dort bei 10%, die FDP sogar unter den Piraten (beide ca. 4%). Seltsamerweise sind die Zahlen der Blockparteien recht proportional zu den "Wahlprognosen" des Systems, nur bei der AfD gibt es eine riesige Diskrepanz.
Ein Schelm, wer das Böses denkt!

Account gelöscht!

02.08.2013, 13:29 Uhr

Schwarz-Gelb knacken die Umfragewerte,die SPD und Grüne legen im "Politibarometer" zu. ???

Warum wird bis zu den Wahlen im Herbst immer nur Schwarz/Gelb
und ROT/GRÜN verglichen.? Die Linke gehört dazu und wenn die Schwarz/Gelben höher stehen als R/R/G dann sind sie führend,sonst sind R/R/G vorne. Das die Roten und Grünen
mit die Linke gehen, ist schon beschlossen.

Tenor der ROT/GRÜNEN nach der Wahl: Der Wähler,also der Souverän wollte es so,
wir wollten es nicht. Aber die Wähler entscheiden. Punkt.

Die Wähler in Deutschland werden an den Schulen für die Wahlen vorbereitet. Bestes Beispiel immer noch der Vergleich Studenten 1969 und 2013. Gute Ausbildungen und Zeit 69 neben den studieren politisch aktiv zu werden. Heute
mit ABI(Realschulabschluss) Büffeln bis der Kopf platzt.

Zum Glück muss man mit einem Kreuz wählen, die einfachste Form bis hin zu Analphabeten die sicher in den
Boxen anders wählen und das sind Millionen. Die müssten zumindest Bildlich auf Wahlen vorbereitet werden.

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