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05.06.2012

09:01 Uhr

Umfrage

Union erholt sich, FDP unter fünf Prozent

Die Umfragewerte der Union sind nach der Pleite der CDU in Nordrhein-Westfalen wieder leicht angestiegen. Koalitionspartner FDP rutscht hingegen wieder unter fünf Prozent, die Erfolge in den Landtagswahlen verblassen.

Während sich die CDU erholt, rutscht die FDP wieder unter die Fünf-Prozent-Hürde. dpa

Während sich die CDU erholt, rutscht die FDP wieder unter die Fünf-Prozent-Hürde.

HamburgDie Union hat in der Wählergunst nach der Schlappe der CDU in Nordrhein-Westfalen stark gelitten - doch jetzt scheint sie wieder im Aufwärtstrend: In dem am Dienstag veröffentlichten „stern-RTL-Wahltrend“ legt sie zum zweiten Mal in Folge einen Punkt zu und erreicht nun 33 Prozent. Die FDP fällt im Vergleich zur Vorwoche um einen Punkt auf vier Prozent und damit wieder unter die Fünf-Prozent-Hürde.

Die SPD liegt in der Forsa-Umfrage unverändert bei 27 Prozent. Die Grünen klettern um einen Punkt auf 14 Prozent, die Piraten büßen einen Punkt ein und liegen mit elf Prozent nunmehr drei Punkte hinter den Grünen. Die Linke verharrt in der Umfrage, die vor dem Göttinger Bundesparteitag vorgenommen wurde, in ihrem Rekordtief von sechs Prozent. Mit zusammen 41 Prozent haben SPD und Grüne einen Vorsprung von vier Punkten vor Union und FDP, die gemeinsam auf 37 Prozent kommen.

Forsa-Chef Manfred Güllner erklärte die erneute Schwäche der FDP damit, dass ihre Erfolge bei den Landtagswahlen in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen verblassten. „Da sahen viele eine FDP, die man wählen kann und die gewinnt. Das brachte ihr auch einen bundesweiten Schub“, sagte Güllner dem Magazin „stern“. Jetzt aber würden wieder Parteichef Philipp Rösler und Außenminister Guido Westerwelle im Rampenlicht stehen, die in allen Beliebtheitsrankings die Schlusslichter seien. „Da wenden sich viele potenzielle Wähler ab“, sagte Güllner.

Für die Umfrage befragte Forsa vom 29. Mai bis 1. Juni insgesamt 2000 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger.

Von

afp

Kommentare (6)

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bananarepublican

05.06.2012, 09:46 Uhr

"Die FDP fällt im Vergleich zur Vorwoche um einen Punkt auf vier Prozent und damit wieder unter die Fünf-Prozent-Hürde"

Da freut sich die numerische Mehrheit in Deutschland - denn da gehört die Klientelfördertruppe auch hin.

Gestern haben Sie wieder mal was für Ihre Klientel, die Versicherungswirtschaft und deren Drückerkolonnen, gutes getan - doch nicht etwa für die Pflegebedürftigen in spe die dürfen nur wider die Zeche sprich die Abschlußprämien zahlen.....

PRhodan

05.06.2012, 10:04 Uhr

Die FDP wird nicht von Kubicki oder Lindner repräsentiert, sondern von den Politclowns Westerwelle, Rösler, Döring und diesem Herrn Niebel, von dessen Personalpolitik die Machthaber z. B. in Aserbeidschan noch viel lernen können.
Diese Partei muss verschwinden!

Account gelöscht!

05.06.2012, 10:27 Uhr

Tja, was kann man da sagen-D ist eben kein Tourismusland. Die Mövenpicksteuer(oops, ich meine der Wachstumsbeschleunigungsgesetz) hat eben nicht viele Unterstützer.

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