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28.06.2012

10:49 Uhr

Umfrage zur Euro-Krise

Zwei Drittel wollen Euro ohne Griechenland

Die Bundesbürger sehen in Euro-Krise größte Gefahr für Deutschland. Eine Umfrage zeigt ein gespaltenes Volk, dass sich uneins ist, ob es den Euro abschaffen soll. Klar ist: Die Griechen sollen dies auf jeden Fall.

Der Euro ist der Deutschen größte Sorge. dpa

Der Euro ist der Deutschen größte Sorge.

BerlinDie Bundesbürger sehen in der Euro-Krise derzeit die größte Gefahr für Deutschland. Knapp zwei Drittel (64 Prozent) halten die Krisen-Bewältigung für die dringlichste Herausforderung. Dies geht aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov hervor.

Ungeachtet der Krise finden es 47 Prozent der Befragten gut für Deutschland, in der EU zu sein. 29 Prozent finden es schlecht. Für die EU ist es nach Meinung von zwei Dritteln der Befragten gut, dass Deutschland in der Union ist. Schlecht finden das nur elf Prozent.

Eine klare Mehrheit gibt es zu Griechenland. 69 Prozent der Befragten finden, dass Griechenland aus der Eurozone ausscheiden sollte. Nur 17 Prozent der Deutschen sind für einen Verbleib.

Wenn es einen Volksentscheid über eine Mitgliedschaft Deutschlands in der EU gäbe, würden 51 Prozent für einen Verbleib stimmen, 28 Prozent würden für einen Austritt votieren. Für eine Beibehaltung der gemeinsamen Währung plädierten 43 Prozent, 41 Prozent wollen die D-Mark wieder einführen.

Dass sich Deutschland am Euro beteiligt, ist nach Ansicht von 65 Prozent gut für Europa. Nur 15 Prozent finden dies schlecht für Europa. Für Deutschland finden 43 Prozent gut, dass es im Euro-Raum ist. 37 Prozent finden das schlecht.

YouGov hat zwischen dem 25. und 27. Juni 1.033 Bürger befragt.

Von

dpa

Kommentare (10)

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ESMuEUROuEUkratieZerstorenEuropa

28.06.2012, 11:10 Uhr

Wenn Griechenland statt Deutschland aus dem Euro geht, rast der Zug nur weiter auf die Wand zu und wird der Schrecken am Ende noch größer für Deutschland und Europa.

Nur Deutschlands Austritt aus dem Euro jetzt und die neue DM mit Heimholung der deutschen Goldreserven aus dem Ausland retten Deutschland vor immer weiteren wahnwitzigen Geldforderungen der anderen und geben gleichzeitig dem Resteuro die nötige Abwertung, um wirtschaftlich wieder wettbewerbsfähig zu werden und die finanzielle Notwendigkeit, die Ausgabenpolitik wieder realistisch an das Maß anzugleichen, daß man sich wirklich volkswirtschaftlich leisten kann

EuroAustrittDMGoldreserveRetten

28.06.2012, 11:13 Uhr

Der Zug fährt gegen die Wand, Deutschland wird von den anderen heruntergezogen und wird selbst ertrinken, wenn es auf der Euroschiene so weitermacht. Deutschland muss sich also erst einmal freischwimmen, und das heisst, eine eigene Deutsche Währung.

Das Gegenargument der Aufwertung muss man auch ein wenig differenzierter betrachten:

1. Deutschland hatte auch zu DM Zeiten Handelsüberschüsse, nicht -defizite.

2. Eine DM Aufwertung hatten wir ständig seit der DM Einführung und hat Deutschlands wirtschaftlichen und sozialen Wiederaufstieg nach dem Krieg doch nicht aufgehalten, sondern ganz in Gegenteil das Deutsche und in der ganzen Welt bewunderte Wirtschaftswunder erst hervorgebracht!

3. 40% der Exportprodukte kommen selbst aus Importprodukten und werden also billiger durch eine Aufwertung der DM.

4. Führt eine Aufwertung der DM zu mehr Kaufkraft der Deutschen Bevolkerung, das heisst, der deutsche Arbeitnehmer kriegt wieder etwas für sein Geld statt ständig zu verlieren, wie unter dem Euro! Das ist die sogenannte Sozialdividende. Deshalb ist ja auch der Lebensstandart in starken Wahrungsländern wie der Schweiz und in der Bundesrepublik zu DM Zeiten so hoch gewesen!

5. Eine stärkere DM führt zu mehr Innenkaufkraft und damit mehr Importen, was anderen Ländern zugute kommt und deren Wirtschaftleistung fördert und hilft, von Transferleistungen unabhängig zu werden.

6. Die Abwertungen, zB der Drachme und der Lira, führen zu deren Wettbewerbsstärkung und damit der Möglichkeit, nicht auf Pump anderer, sondern eigenständig zu wachsen.

7. Summa summarum werden Europa und die Welt nicht stärker, wenn die letzten noch funktionierenden Wirtschaften auch noch kurzsichtig kaputtgemacht werden.

Deswegen sind als Minimum der ESM Stopp, der deutsche Euroaustritt und die Wiedereinführung der DM notwendig und selbstverantwortliche Länderwährungen in Europa, so wie vor dem Euro, um wirtschaftlich wieder in Fahrt zu kommen.

MitDMEuropaUndDeutschlandretten

28.06.2012, 11:15 Uhr

Die CDU/CSU gewinnt sofort die nächsten Wahlen, wenn sie wieder eine Volkspartei wird, die auf das Volk und seine Sorgen und Wünsche zu hören beginnt statt arrogant und selbstherrlich dem Volk zu diktieren, was es zu wollen hat: also Stopp dem undemokratischen und verfassungswidrigen ESM, deutscher Euroaustritt, das die einzige vernünftige und langfristig tragbare Lösung der gegenwärtigen finanziellen Probleme in Europa darstellt, und Wiedereinführung von nationalen Währungen, nationaler parlamentarischer Selbstbestimmung und wirtschaftlich-politischer Eigenverantwortung.

Der Euro ist nicht die EU und die EU ist nicht unser Europa und die Bankenrettung fur die Hochfinanz bedeutet nicht die Rettung, sondern die Verarmung und Ausplünderung Deutschlands und Europas! und den beabsichtigten Marsch in die EUdSSR!

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