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22.03.2013

14:20 Uhr

Umfragen

CDU verliert, SPD gewinnt

Kanzlerin Angela Merkel liegt in Umfragen weiterhin deutlich vor ihrem Herausforderer Peer Steinbrück. Doch ihre Union schwächelt – während die sozialdemokratische Konkurrenz zulegt.

Die SPD und ihr Kandidat Peer Steinbrück machen im Wahlkampf Boden gut. Während die CDU verliert, legt die SPD leicht zu. dpa

Die SPD und ihr Kandidat Peer Steinbrück machen im Wahlkampf Boden gut. Während die CDU verliert, legt die SPD leicht zu.

BerlinDie Union büßt in aktuellen Umfragen leicht an Zustimmung bei den Wählern ein, während die SPD nach ihrem monatelangen Tief leicht hinzugewinnt. Im ZDF-Politbarometer vom Freitag verschlechtern sich CDU/CSU um einen Punkt auf 40 Prozent, die SPD steigt im gleichen Umfang auf 29 Prozent. Die Grünen bleiben konstant bei 14 Prozent, die Linke hält sich bei sieben und die FDP bei vier Prozent. Neben einer großen Koalition hätte damit nur ein schwarz-grünes Bündnis oder Rot-Rot-Grün eine Chance.

Im ARD-Deutschlandtrend verliert die Union sogar zwei Punkte auf 38 Prozent. Die SPD gewinnt im selben Umfang und kommt auf 27 Prozent. Die Grünen erreichen 16 Prozent. Die FDP würde mit fünf Prozent knapp den Einzug in den Bundestag schaffen. Die Linkspartei würden acht Prozent der Befragten wählen. Rot-Grün läge und Schwarz-Gelb lägen in dieser Umfrage mit 43 Prozent gleichauf.

Dem ZDF-Politbarometer zufolge ist es für 58 Prozent der Befragten wichtiger, welche Partei regiert als wer die Regierung führt. Letzteres halten lediglich 31 Prozent für ausschlaggebend. Für die Anhänger von CDU und CSU ist die Person an der Spitze der Regierung allerdings mit 43 Prozent in weit überdurchschnittlichem Maße von Bedeutung. Bundeskanzlerin und CDU-Chefin Angela Merkel liegt im direkten Vergleich zu ihrem SPD-Herausforderer Peer Steinbrück weiter deutlich vorn.

Bei den Koalitionsoptionen erhält ein Bündnis von Union und SPD die meiste Zustimmung mit 52 Prozent. 29 Prozent der Befragten lehnen eine große Koalition ab. Auch eine rot-grüne Koalition bewerten mehr Befragte (42 Prozent) als gut denn als schlecht (35 Prozent). Alle anderen Modelle stoßen hingegen auf mehrheitliche Ablehnung, so auch ein erneutes schwarz-gelbes Bündnis.

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Für das Politbarometer befragte die Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen von Dienstag bis Donnerstag 1296 zufällig ausgewählte Wahlberechtigte. Der von Infratest dimap erstellte Deutschlandtrend basiert auf der Befragung von 1008 Wahlberechtigten am 19. und 20. März.

Von

rtr

Kommentare (2)

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Account gelöscht!

22.03.2013, 15:53 Uhr

Gibt es in Deutschland neuerdings nur noch 5 Parteien? Wen interessieren diese Ergebnisse der gleichgeschaltenen ProZuwanderungsparteien und ProDeutschlandISTZahlmeister? Man könnte die auch einfach alle in einem Block zusammen fassen... viel interessanter wäre zu erfahren, was die Opposition zu den 5 Blockparteien für Werte hat.

Red_Hot_Chili

22.03.2013, 17:07 Uhr

Zitat: Gibt es in Deutschland neuerdings nur noch 5 Parteien?

Es gibt bestimmt 40 oder 50 Parteien in Deutschland, die gewählt werden können. In den Auswertungen der repräsentativen Umfragen werden aber nur die Parteien explizit genannt, die oberhalb der Fehlerquote liegen. Der Rest ist "Sonstige".

Es sieht weiterhin nach einer großen Koalition aus.

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