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29.08.2013

22:15 Uhr

Umfragen

SPD legt vor der Wahl leicht zu

Schwarz-Gelb führt in aktuellen Wahlumfragen weiterhin, die SPD holt ein Prozent auf - kaum Veränderung bei den Wahlumfragen. Doch die Syrienkrise und das anstehende TV-Duell könnten der Regierung gefährlich werden.

Die SPD mit Peer Steinbrück (l.) hat in Wahlumfragen leicht aufgeholt - hängt aber die CDU mit Kanzlerin Angela Merkel noch längst nicht ab. dpa

Die SPD mit Peer Steinbrück (l.) hat in Wahlumfragen leicht aufgeholt - hängt aber die CDU mit Kanzlerin Angela Merkel noch längst nicht ab.

BerlinGut drei Wochen vor der Bundestagswahl liegt Schwarz-Gelb in Umfragen weiter knapp vorn. Wenn am nächsten Sonntag schon gewählt würde, käme die CDU/CSU laut ZDF-Politbarometer unverändert auf 41 Prozent.

Die SPD könnte um einen Prozentpunkt auf 26 Prozent zulegen. Die FDP erreicht unverändert bei 6 Prozent. Je einen Punkt abgeben müssen die Linken mit 7 Prozent und die Grünen mit 12 Prozent. Schwarz-Gelb kommt damit auf 47 Prozent, Rot-Grün und die Linke zusammen auf 45 Prozent. Die eurokritische Alternative für Deutschland (AfD) liegt bei 3 Prozent.

Der neue ARD-Deutschlandtrend von Infratest dimap fällt ähnlich aus. Auch hier hat Schwarz-Gelb bei der Sonntagsfrage eine knappe Mehrheit. Die Union verliert gegenüber der Monatsmitte einen Punkt auf 41 Prozent. Die FDP liegt weiter bei 5 Prozent.

Die SPD gewinnt leicht und kommt auf 26 Prozent (+1). Die Grünen verlieren einen Punkt auf 11 Prozent. Die Linke bleibt unverändert bei acht Prozent. Die AfD kann einen Punkt gewinnen auf drei Prozent. Union und FDP kommen so auf 46 Prozent, SPD, Grüne und Linke auf 45 Prozent.

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Der Chef des Meinungsforschungsinstituts Forsa, Manfred Güllner, sagte in Berlin: „Wir verzeichnen einen extremen Vertrauensverlust beider Volksparteien. Bei der SPD sprechen wir von einer Halbierung des Stimmenanteils bezogen auf die Wahlberechtigten in den vergangenen elf Jahren.“

Der SPD „wird kaum mehr politische Kompetenz zugesprochen, ganz anders als bei der Union. Deswegen gibt es keinerlei Wechselstimmung.“ Das Wählerpotenzial der SPD schätzt Güllner auf 25,5 Prozent - das der Union auf knapp 40 Prozent.

Zudem ziehe SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück „die Kurve der Partei nach unten“, sagte Güllner. Steinbrück stellte am Donnerstag sein Sofortprogramm nach einem Wahlsieg vor. Danach will er unter anderem einen flächendeckenden Mindestlohn von 8,50 Euro und Mietpreisbremsen auf den Weg bringen.

Kommentare (21)

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Account gelöscht!

29.08.2013, 22:32 Uhr

CDUCSUFDPGrüneSPD - alles derselbe Brei

Besser AfD wählen- verkrustete Strukturen aufsprengen -für mehr Demokratie und wirtschaftliches Wohlergehen!

Der_ewige_Spekulant

29.08.2013, 22:45 Uhr

Es ist jetzt bekannt geworden, dass deutscher E-Mail sogar von England angezapft wird.

Und England ist ein Land der EU.

Aussenpolitisch ist wohl jeder Zweite Regionalpolitiker stärker als die Angie. Und dann noch dieser Westerwelle - der stand ja schon Gewehr bei Fuß für den nächsten USA-Sinnlos-Krieg. Dummerweise sind dem bekennenden schwulen Menschenrechtler das britische Unterhaus und der US-Kongress mächtig in die Kriegsparade gefahren.

Haruepi

29.08.2013, 23:00 Uhr

Häme, Häme, Häme, Kübelweise. Für alle, die das ankotzt, nicht die Medien entscheiden für uns Wähler, auch nicht Herr Güllner. Bei klarem Verstand gilt erstens: "Wählen gehen" und zweitens "Menschen wählen, die Mut zur Veränderung und nicht den bloßen Machterhalt im Auge haben. Man kann der SPD nach Harz IV vieles vorwerfen, aber nicht, dass sie nicht gegen gesteuert hat. Das hätte schwarz/gelb tun müssen. Frau Merkel hat die Richtlinienkompetenz und hat sie nicht genutzt. Jetzt jammern, das hat doch die SPD eingeleitet ist das Eingeständnis, das sich schwarz/gelb auf nichts einigen konnte.

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