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30.09.2012

10:31 Uhr

Umfragen

Steinbrück geht mit großem Rückstand ins Rennen

Die SPD liegt in der Gunst der Wähler nach wie vor weit hinter der Union zurück: Zehn Prozentpunkte trennen die beiden größten Parteien. Auch Rot-Grün würde den SPD-Kandidaten derzeit nicht ins Kanzleramt bringen. Auch Steinbrück persönlich muss bei den Wählern noch viel Überzeugungsarbeit leisten.

SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück. dpa

SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück.

BerlinPeer Steinbrück geht als Kanzlerkandidat der SPD weiterhin mit großem Rückstand seiner Partei auf die Union ins Rennen. Im aktuellen Emnid-Sonntagstrend bleibt die SPD mit 27 Prozent unverändert 10 Punkte hinter der Union (37 Prozent). Selbst Rot-Grün käme zusammen nur auf 40 Prozent - die derzeitige Regierungskoalition trotz der Schwäche der FDP (fünf Prozent) hingegen auf 42 Prozent, wie die Umfrage im Auftrag der Zeitung „Bild am Sonntag“ ergab.

Die Linkspartei kommt auf acht Prozent, die Piraten auf sechs Prozent. Die Sonstigen landen bei vier Prozent. Insgesamt gab es in dieser Woche keine Veränderung zur Vorwoche. Die Umfrage war in den Tagen vor der Bekanntgabe der SPD-Kanzlerkandidatur durchgeführt worden: Emnid befragte vom 20. bis zum 26. September insgesamt 2284 Personen.

Aber auch der Kandidat Steinbrück selbst hat noch viel zu tun: Fast zwei Drittel der Deutschen (63 Prozent) glauben nicht, dass Steinbrück tatsächlich Bundeskanzler wird. Nur 27 Prozent der Befragten erwarten, dass er im nächsten Jahr tatsächlich Kanzlerin Angela Merkel ablöst. Würde der Bundeskanzler in Deutschland direkt gewählt, liegt der frühere NRW-Ministerpräsident gegen Angela Merkel weiter deutlich im Rückstand: Für die CDU-Chefin würden 46 Prozent votieren, für Steinbrück nur 37 Prozent.

59 Prozent halten Steinbrück indes für eine gute Kandidatenwahl der SPD. 26 Prozent finden das nicht. Emnid befragte am Freitag insgesamt 500 Menschen.

Erster großer Auftritt vom SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück

Video: Erster großer Auftritt vom SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück

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Kommentare (16)

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keeper

30.09.2012, 11:00 Uhr

Steinbrück wird wohl die Rolle des systemkonformen Juniorpartners der Kanzlerin einnehmen ...

Account gelöscht!

30.09.2012, 11:07 Uhr

Die Schatten der Fehler dem die SPD in den Regierungsjahren 1998-2005 verfolgen auch einen Peer Steinbrück.
Die Politik die Gerhard Schröder damals vorangetrieben hat, hat unter anderem diese gewaltige Bankenkrise verursacht. Wir haben eine Bankenkrise, durch die ganze Nationen in die Knie gezwungen wurden (Siehe Griechenland, Island, Irland usw.).
Wie will man diese Tatsachen denn zurücknehmen? Die Politik die gemacht wurde, ging konsequent gegen die eigene Wählerschaft. Die 20-30 % Wählerschaft die die SPD hat, sind gewohnheitswähler, die sonst keine andere Partei wählen.
Ich wäre fast ein Opfer dieser Politik geworden (wir alle sind Opfer, der eine mehr oder weniger) dieser Politik, dadurch alles verloren das ich in langen Jahren meiner Familie und mir erarbeitet hatte.
Die SPD ist für mich nicht wählbar...
Auch mit der Rente, mit der sie im Moment Wahlkampf machen, wird es nichts werden. Die Glauben doch nicht selbst das die die Rente mit 45 Beitragsjahren ohne Abzüge in Rente gehen kann. Bei mir wäre es mit 61 Jahren...
Morgen geh ich wieder ins Büro, um Steuern zu generieren, damit die Banken nicht darben müssen.
Einen schönen Sonntag wünsche ich allen.

Account gelöscht!

30.09.2012, 12:12 Uhr

Vor allem geht Steinbrück mit Rückstand ins Rennen, wonach er nicht weiß, dass es sich um eine Staatsschuldenkrise handelt. Vgl. www.fortunanetz, hier wird die Schuldenkrise auf den Punkt gebracht..

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