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25.05.2012

13:43 Uhr

Umfragewerte

Keine Mehrheit für Schwarz-Gelb oder Rot-Grün

Die Zeichen stehen auf einer Großen Koalition. Das geht aus zwei heute veröffentlichten Umfragen hervor. Demzufolge gibt es aktuell keine Mehrheit für Rot-Grün oder Schwart-Gelb.

Aktuellen Umfragen zufolge würde es bei der Bundestagswahl 2013 auf eine Große Koalition hinauslaufen. ap

Aktuellen Umfragen zufolge würde es bei der Bundestagswahl 2013 auf eine Große Koalition hinauslaufen.

BerlinDie beiden großen politischen Lager Schwarz-Gelb und Rot-Grün bringen es auch in jüngsten Umfragen nicht auf eine Regierungsmehrheit. In am Freitag veröffentlichten Erhebungen für das ZDF und die ARD haben SPD und Grüne die Nase vorn, wären aber ebenso wie die gegenwärtig regierende Koalition aus Union und FDP aber auf eine dritte Partei als Mehrheitsbeschaffer angewiesen, wenn die Neuauflage einer großen Koalition ausgeschlossen wird.

Im Deutschlandtrend der ARD gewannen SPD und FDP seit Anfang Mai jeweils einen Prozentpunkt hinzu. Die FDP kam damit auf fünf Prozent und hätte doch wieder Chancen, in den Bundestag einzuziehen. Die SPD kam auf 29 Prozent. Die Union gaben mit 33 Prozent und die Grünen mit 13 Prozent jeweils einen Prozentpunkt ab. Die Piratenpartei würde weiterhin mit elf Prozent in den Bundestag einziehen, die Linke mit sechs Prozent.

Im ZDF-Politbaromter verharrt die FDP bei vier Prozent und wäre damit auf den Weg in die außerparlamentarische Opposition. Union und SPD können in dieser Erhebung jeweils einen Punkt gutmachen und kommen auf 36 beziehungsweise 31 Prozent. Während die Grünen um einen Punkt auf 14 Prozent wachsen, fallen die Piraten um zwei Punkte auf sieben Prozent.

Knapp wird es in der ZDF-Studie für die vom Führungsstreit gebeutelte Linkspartei. Sie steht mit fünf Prozent an der Schwelle zum Ausscheiden aus dem Bundestag. Im ARD-Deutschlandtrend erklärten 70 Prozent der Befragten, die Partei werde es nicht mehr schaffen, neue Anhänger zu gewinnen. Nur 22 Prozent meinten, dass die Linke eine Trendwende erreichen kann.

Bundeskanzlerin Angela Merkel führt im ZDF-Politbarometer zwar nach dem Wahldebakel in Nordrhein-Westfalen und dem Rausschmiss von Bundesumweltminister Norbert Röttgen immer noch die Rangfolge der beliebtesten Politiker an. Allerdings sank der Wert der CDU-Chefin von 1,8 auf 1,6. Platz zwei und drei belegen Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) und sein Vorgänger Peer Steinbrück (SPD). Schusslichter bilden Außenminister Guido Westerwelle und Wirtschaftsminister Philipp Rösler (beide FDP).

Den Rauswurf von Röttgen hält jeder zweite Befragte im ZDF-Politbarometer für falsch. 39 Prozent glauben, dass diese Personalentscheidung Merkel geschwächt hat, ebenfalls 39 Prozent gehen allerdings davon aus, dass dies keine Auswirkungen haben wird.

Von

rtr

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