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19.02.2015

09:57 Uhr

Umrüstung

Städte wollen mehr Geld für Straßenbeleuchtung

Die Städte fordern mehr Geld vom Bund, um ihre Straßenbeleuchtung zu modernisieren. Die meisten Laternen sind nach wie vor wahre Stromfresser.

Die meisten Straßenlaternen in Deutschland sind wahre Stromfresser. dpa

Störche auf der Straßenlaterne

Die meisten Straßenlaternen in Deutschland sind wahre Stromfresser.

Bonn/FrankfurtRund neun Millionen Straßenlaternen gibt es in Deutschland - und die meisten von ihnen sind noch immer wahre Stromfresser. Der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) fordert daher von Bund und Ländern mehr Geld zum Umrüsten auf energiesparende LED-Technik. Zwar bekommen Kommunen von der Staatsbank KfW Zuschüsse für Investitionen in energieeffiziente Beleuchtung. „Es gibt jedoch noch immer erheblichen Investitionsbedarf. Deshalb muss es auch zusätzliche Fördermöglichkeiten geben“, sagte Bernd Düsterdiek, zuständiger Referatsleiter beim DStGB, der Deutschen Presse-Agentur. Die Investition lohne sich oft schon nach sechs bis acht Jahren.

Eine am Donnerstag veröffentlichte Studie der Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers kommt zu einem ähnlichen Ergebnis: Innerhalb von vier Jahren habe sich der Anteil an LED-Leuchten in den Kommunen verzehnfacht, 2014 habe er bei 11 Prozent gelegen. Die Energiekosten seien zugleich um 12 Prozent gesunken. Bei einem unterstellten Strompreis von 25 Cent pro Kilowattstunde entspräche das demnach jährlich etwa 90 Millionen Euro. Laut der Studie ist das Potenzial längst nicht ausgeschöpft. Ob sich eine Umrüstung im Einzelnen rechnet, hänge jedoch stark vom Alter der vorhanden Straßenlaternen ab. Für die Studie hat PwC mehr als 150 Kommunen befragt.


Von

dpa

Kommentare (1)

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19.02.2015, 11:49 Uhr

Merkwürdige Logik bei der Fordeung.
Basiert die Installation der Straßenbeleuchtungen auf eine Bundesgesetzgebung?
Nein! Also ist das eine Länder- und Gemeindeangelegenheit.
Warum muss nicht derjenige bezahlen der sich diese Infrastruktur "leistet"?
Genau der ist doch auch Nutznießer von künftigen, geringeren Stromkosten.

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