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19.01.2017

13:00 Uhr

Umstrittene Rede

Thüringens Verfassungsschutz will AfD vorerst nicht beobachten

Nach den umstrittenen Aussagen des AfD-Politikers Björn Höcke über das Holocaust-Mahnmal in Berlin, forderten mehrere Politiker eine Beobachtung der AfD durch den Verfassungsschutz. Der äußerte sich heute zurückhaltend.

Politiker mehrerer Parteien forderten eine Beobachtung der AfD durch den Verfassungsschutz. dpa

Björn Höcke

Politiker mehrerer Parteien forderten eine Beobachtung der AfD durch den Verfassungsschutz.

ErfurtDas Thüringer Innenministerium hat sich nach der umstrittenen Rede des AfD-Landeschefs Björn Höcke zurückhaltend zu einer Beobachtung durch den Verfassungsschutz geäußert. An der bisherigen Beurteilung habe sich nach den jüngsten Äußerungen in Dresden vorerst nichts geändert, sagte ein Ministeriumssprecher am Donnerstag.

Die Meinungsbildung darüber sei aber noch nicht abgeschlossen. Höcke hatte bei einer Veranstaltung in Dresden mit Kritik am Holocaust-Gedenken für Empörung gesorgt. Politiker mehrerer Parteien forderten eine Beobachtung der AfD durch den Verfassungsschutz.

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AfD-Politiker Björn Höcke hat mit seiner Aussage über das Holocaust-Mahnmal in Berlin eine Welle der Empörung ausgelöst. Scharfe Kritik kommt aus allen Parteien, auch aus seiner eigenen. Verständnis, hat er dafür nicht.

Der Thüringer Verfassungsschutz nimmt nach einem Bericht der „tageszeitung“ in Berlin die Höcke-Rede unter die Lupe. „Wir prüfen die Rede und die Reaktionen darauf in der Partei“, sagte Behördenchef Stephan Kramer der „taz“.
Das Bundesinnenministerium hatte offen gelassen, ob der Höcke-Flügel und die Jugendorganisation der AfD vom Verfassungsschutz beobachtet werden sollen.

Von

dpa

Kommentare (11)

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Herr Old Harold

19.01.2017, 13:25 Uhr

Welche umstrittenen Aussagen?

Höcke hat gesagt, dass das Mahnmal die Schande von uns Deutschen darstellt. Das ist sicher nicht umstritten, wenn Deutsche 6.000.000 Menschen ermorden, nur weil diese Gott mit einem anderen Namen anbeten, als sie selbst.

Wenn Höcke gleichzeitig impliziert, dass das Mahnmal statt in der deutschen Hauptstadt, in Kleinkleckersdorf hätte errichtet werden sollen, zeugt das nur vom Grad seiner doch sehr beschränkten Intelligenz.

Und der Intelligenz derer, die ihm noch immer hinterher dackeln.

Frau Lana Ebsel

19.01.2017, 13:25 Uhr

Im Prinzip hat er Recht und jeder vernünftig denkende Deutsche weiß das auch. Nur sagen darf man es nicht. Nennt ein Land auf der Welt (außer Deutschland), das so krank ist und sich seit über 70 Jahren selbst als Übeltäter geißelt. Obwohl es sonst auf der Welt eigentlich keinen mehr interessiert.

Frau Lana Ebsel

19.01.2017, 13:28 Uhr

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