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11.01.2008

13:12 Uhr

Umstrittenes „Prügel-Plakat“

Münchner Verkehrsbetriebe drohen CSU mit Klage

Die Münchner Verkehrsbetriebe (MVG) erwägen rechtliche Schritte gegen die CSU wegen eines Prügel-Plakates. Dass ein Videobild vom Überfall auf einen Rentner in der U-Bahn im Kommunalwahlkampf benutzt werde, entsetze ihn, erklärte MVG-Geschäftsführer Herbert König. Den Fahrgästen würde es gar Angst einjagen.

Das umstrittene Wahlkampf-Plakat der CSU. Foto: dpa dpa

Das umstrittene Wahlkampf-Plakat der CSU. Foto: dpa

HB MÜNCHEN. Den Fahrgästen „Angst einzujagen und sie dadurch von der Benützung unserer U-Bahn abzuhalten, ist unverantwortlich“.

Das CSU-Plakat zeigt ein Bild von dem Angriff mit den Worten: „Damit Sie nicht der Nächste sind“. Die Verkehrsbetriebe stellten die Aufnahmen der Überwachungskameras nur der Polizei zur Fahndung zur Verfügung, sagte MVG-Sprecherin Bettina Hess. Der Münchner CSU- Sprecher Helmut Pfundstein sagte: „Die Bilder sind nicht von uns in die Öffentlichkeit gestellt worden. Sie wurden in allen Medien abgedruckt.“

Der Münchner Weihbischof Engelbert Siebler wandte sich gegen die Abschiebung junger ausländischer Straftäter. Wenn sie in Deutschland kriminell geworden seien, müssten sie auch hier wieder zu einem geordneten Verhalten gebracht werden.

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