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12.12.2016

10:31 Uhr

Umweltfreundliche Autos

Abwrackprämie für Benziner und Diesel möglich

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks denkt über eine neue Form der Abwrackprämie nach. Um umweltgerechte Antriebe für Käufer attraktiver zu machen, könnte es auch bei Benzinern und Dieseln Prämien geben.

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hält eine Abwrackprämie für Diesel und Benziner grundsätzlich für möglich. Für die SPD-Politikerin wäre eine solche Prämie eine Möglichkeit, die umweltfreundlichen, aber teuren Antriebe für Käufer attraktiver zu machen. dpa

Abwrackprämie möglich

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hält eine Abwrackprämie für Diesel und Benziner grundsätzlich für möglich. Für die SPD-Politikerin wäre eine solche Prämie eine Möglichkeit, die umweltfreundlichen, aber teuren Antriebe für Käufer attraktiver zu machen.

BerlinBundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) liebäugelt mit einer Abwrackprämie für Autos mit Benzin- und Dieselmotoren, um den Umstieg auf umweltgerechte Antriebe voranzutreiben. „Nicht in dieser Legislaturperiode, aber prinzipiell ist das nicht auszuschließen“, antwortete sie in der „Welt“ vom Montag auf eine entsprechende Frage.

Voraussetzung dafür sei aber, das genügend Strom aus erneuerbaren Energien zur Verfügung stehe. In den nächsten zwei bis drei Jahren allerdings müsse über dieses Thema nicht entschieden werden.

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Noch sind die Umsätze mit Elektroautos klein. Autozulieferer müssen sich aber schon jetzt umstellen, um den Anschluss nicht zu verlieren. Denn die Hersteller haben große Pläne. Sorgen macht die Personalplanung.

„Klar ist, dass sich unsere Angebote an Mobilität insgesamt verändern müssen“, sagte Hendricks. Dazu gehörten vor allem eine Aufwertung des öffentlichen Personennahverkehrs durch gute und günstigere Angebote. Bei der Umstellung auf klimafreundlichere Antriebe spielten Steuern und Abgaben eine Rolle, das System solle klimapolitisch überprüft werden.

Sie als Sozialdemokratin könne sich allerdings Veränderungen nur vorstellen, wenn sie die weniger wohlhabenden Menschen nicht zusätzlich belasteten. „Im Grunde geht es darum, unser Steuersystem ökologisch wirksamer und sozial gerechter zu machen“, unterstrich sie.

Von

rtr

Kommentare (6)

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Herr Grutte Pier

12.12.2016, 11:33 Uhr

Die Planwirtschaft lässt grüssen.....

Nicht was wirtschaftlich und gut ist gewinnt, sondern das, wass unsere "Eliten" für wünschnswert halten.
Bezahlen tut's der "Andere" - der geschröpfte Steuerzahler

Herr Max Marx

12.12.2016, 11:34 Uhr

Dem Herrn Hendricks gehört das Handwerk gelegt!!!!
Siggi Pop dto. !!!

Herr Gerd St

12.12.2016, 12:24 Uhr

Wenn man das System der Öffentlichen Verkehre vernünftig ausbauen würde, ländliche Räume endlich erschliessen und sinnvolle Querverbindungen schaffen würde, so dass jeder mit Bus und Bahn dahin kommen kann (in angemessener Zeit),wohin er will, dann brauchen wir keine Abwrackprämie, weil sich dann auch ein Teil der KFZ erledigen würden. Auch Elektro wäre dann nicht unbedingt notwendig.

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