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12.12.2016

14:51 Uhr

UN-Mission in Mali

Bundesregierung will Einsatz ausweiten

Bei einer der gefährlichsten UN-Missionen soll die Bundeswehr zusätzliche Unterstützung leisten. Weil niederländische Helikopter abgezogen werden, will die Bundeswehr zusätzliche Soldaten und Helikopter bereitstellen.

Die UN-Mission im Nordwesten Afrikas gilt als gefährlich. Deutsche Soldaten unterstützen internationale Truppen bei der Stabilisierung des afrikanischen Landes. dpa

Bundeswehr in Mali

Die UN-Mission im Nordwesten Afrikas gilt als gefährlich. Deutsche Soldaten unterstützen internationale Truppen bei der Stabilisierung des afrikanischen Landes.

BerlinDer Bundeswehreinsatz zur Überwachung des Friedensabkommens im westafrikanischen Mali soll ausgeweitet werden und künftig auch Hubschrauber beinhalten. Das neue Mandat solle bis zu 1000 Soldaten statt derzeit bis zu 650 umfassen, teilte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums am Montag mit. Zudem sei an jeweils bis zu vier Rettungs- und Unterstützungshubschrauber gedacht.

Der Bundestag solle darüber im Januar entscheiden. Das bisherige Mandat läuft dann zum Monatsende aus. Mit den Hubschraubern will die Bundeswehr Ersatz für niederländische Helikopter schaffen, die abgezogen werden. Der Einsatz der Bundeswehr-Hubschrauber soll bis Mitte 2018 befristet werden.

„Wir stellen Rettungshubschrauber und zu deren Schutz Kampfhubschrauber, um im Notfall verletzte Soldaten ausfliegen zu können“, sagte Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen der „Bild“-Zeitung. Nach früheren Berichten sollen drei Kampfhubschrauber „Tiger“, drei Sanitätshubschrauber vom Typ NH90 sowie zwei Reservemaschinen die UN-Friedensmission verstärken. Der Mali-Einsatz sei „mit das gefährlichste Mandat, das die Bundeswehr zurzeit erfüllt“, sagte die Ministerin.

In der Wüstenstadt Gao im vergleichsweise gefährlichen Norden Malis hat die Bundeswehr zurzeit etwa 550 Soldaten stationiert. Ohne die Hubschrauber stünde der deutsche Einsatz auf der Kippe. Die Deutschen sind Teil des etwa 15.000 Soldaten und Polizisten umfassenden UN-Einsatzes Minusma zur Überwachung des Friedensabkommens zwischen der Regierung und den islamistischen Rebellen. Minusma gilt mit über 100 getöteten Soldaten als der gefährlichste UN-Einsatz.

Der Norden Malis war 2012 zeitweise in der Hand von islamistischen und anderen Rebellengruppen. Auch heute kommt es immer wieder zu Anschlägen und Angriffen - auch auf die UN-Truppen. Die UN-Mission soll zur Umsetzung eines Friedensabkommens der Regierung mit Rebellen beitragen. Mit rund 130 Bundeswehr-Soldaten ist die Bundeswehr auch an einer EU-Ausbildungsmission in Mali beteiligt.

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

12.12.2016, 16:32 Uhr

"Herr Fritz Porters - 18.11.2016, 11:43 Uhr

@ Herr Hoffmann

ich habe nicht diesen enormen politischen Sachverstand wie Sie, aber die von Ihnen beschriebene "Grünen-Sozialistischen Vernichtungspolitik".... ist das sowas wie ein "Gemüseauflauf"? :-D
Herrlich, die Kommentare sind echt Comedy... einige Artikel im HB sind echt besorgniserregend, aber die Kommentare können einem das Lachen zurückzaubern. Danke ...muss weiter arbeiten...aber nachher schaue ich noch mal in die Kommentare...will doch auch später noch was zu schmunzeln haben..."

@Porters

VIELEN DANK Herr Porters,
es ist wirklich ein immenser Zeitaufwand, von morgens bis abends zu jedem Artikel so witzige Kommentare zu schreiben.
Bei manchen Artikeln sogar mehrere.
Schön das Sie das zu schätzen wissen.

Aber die Ehre gebührt nicht mir alleine. An den Comedy-Kommentaren sind noch weitere Leute beteiligt die auch gewürdigt sein wollen:
Paff, von Horn, Vinci Queri, Delli, Bollmohr, Caruso, Mücke, Ebsel, Dirnberger....

ohne sie wäre ich hier sehr einsam !

Aber besonders erwähnen möchte einen, der wirklich den ganzen Tag, und damit meine ich von morgens bis abends, aber auch wirklich jeden Artikel kommentiert (er ist fleisiger als ich), und auch die meisten Artikel mehrmals kommentiert.....

das ist unser geliebter

TRAUTMANN

Danke

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