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31.01.2017

15:50 Uhr

Unfaire Handelsvorteile durch Euro?

Merkel kontert Trump-Vorwurf

Angela Merkel weist den Vorwurf der Trump-Regierung zurück, dass Deutschland durch den Euro unfaire Handelsvorteile ziehe. Im Gegenteil, Deutschland setze gerade auf eine Unabhängigkeit der Europäischen Zentralbank.

Konter auf US-Euro-Vorwurf

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Konter auf US-Euro-Vorwurf: Merkel empört – Das sagt sie zu den Anschuldigungen aus den USA

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BerlinBundeskanzlerin Angela Merkel hat den Vorwurf aus der US-Regierung zurückgewiesen, dass sich Deutschland über den Euro unfaire Handelsvorteile verschaffe. „Deutschland ist ein Land, das immer dafür geworben hat, dass die Europäische Zentralbank eine unabhängige Politik macht, so wie das auch die Bundesbank gemacht hat, als es noch keinen Euro gab“, sagte Merkel am Dienstag bei einem Besuch in Stockholm.

„Deshalb werden wir auf das Verhalten der EZB auch keinen Einfluss nehmen. Deshalb kann ich auch an der Situation, wie sie ist, und will ich auch gar nichts ändern“, betonte die Kanzlerin.

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Die Trump-Regierung wirft nach Mexiko und China nun Deutschland unfaire Handelspraktiken vor. Die Währung sei eine verschleierte Deutsche Mark. Trumps Angriffe beschwören seine Abschottungsmaßnahmen für die USA.

Die neue US-Regierung hatte Deutschland vorgeworfen, sich auf Kosten der USA und seiner Euro-Partner mit Hilfe eines deutlich unterbewerteten Euro unfaire Handelsvorteile zu erschleichen. Merkel betonte, dass sich deutsche Unternehmen vielmehr bemühten, mit wettbewerbsfähigen Produkten und fairem Wettbewerb auf dem Weltmarkt zu bestehen.

Merkel lobte nach einem Gespräch mit dem schwedischen Ministerpräsidenten Stefan Löfven zudem, dass es den 27 EU-Staaten ohne Großbritannien bisher sehr gut gelungen sei, zusammenzuhalten. Es sei wichtig, dass dies während der Brexit-Verhandlungen so bleibe. Im März werde die EU zudem anlässlich des 60. Jahrestages der Römischen Verträge eine Perspektive vorlegen, wohin sich die Union entwickeln solle.

Von

rtr

Kommentare (5)

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Novi Prinz

31.01.2017, 17:09 Uhr

Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

Herr Günther Schemutat

31.01.2017, 17:41 Uhr

Man kann nur hoffen, dass Merkel endlich den Mund hält und das auch für die anderen Politiker in Berlin gilt. Die Wirtschaft wird mit Trump fertig werden, da Deutsche Produkte in Amerika dringend gebraucht werden und das wissen die Amerikaner. Die Verhandlungen mit Trump findet dann unter Kaufleuten statt, die Zielorientiert ablaufen und schnell.

Politiker verhandeln Tage und stehen dann vor den Medien und sagen: Wir haben hart verhandelt, gerungen, alle sind wir Profis , aber wir haben noch kein endgültiges Ergebnis. Wir verhandeln weiter.

Herr Alessandro Grande

31.01.2017, 17:54 Uhr

Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Nicht persönlich werden“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

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