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24.05.2012

15:10 Uhr

Universitäten

Aachen erhält am meisten Geld für Forschung

Die Technische Hochschule ist wieder einmal Primus bei Forschungszuschüssen: Zwischen 2008 und 2010 hat die Universität 264 Millionen Euro für verschiedene Projekte von der Deutschen Forschungsgemeinschaft bekommen.

Die RWTH Aachen bekommt in Deutschland am meisten Geld für ihre Forschung. ap

Die RWTH Aachen bekommt in Deutschland am meisten Geld für ihre Forschung.

BerlinDie Technische Hochschule Aachen ist erneut Spitzenreiter beim Einwerben von Forschungsgeldern der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Zwischen 2008 und 2010 bekamen allein die Aachener Wissenschaftler 264 Millionen Euro für verschiedene Forschungsprojekte aus dem von Bund und Ländern gespeisten Fördertopf der DFG bewilligt. Auf den zweiten Platz folgt die Universität München mit 264 Millionen Euro. Die Freie Universität Berlin bekam 251 Millionen Euro und konnte sich damit im bundesweiten Vergleich von ihrem bisherigen fünften auf den dritten Rang vorarbeiten. Dies geht es aus dem am Donnerstag veröffentlichten Förderatlas 2012 der DFG hervor.

Zu den ersten zehn Spitzenreitern bei diesem regelmäßigen Ranking in Sachen Hochschulforschung gehören weiter die Technische Universität München, die Universitäten Heidelberg und Freiburg sowie das Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Die Humboldt-Universität Berlin stieg vom zehnten auf den achten Platz auf. Ihr folgen jetzt Göttingen und Erlangen-Nürnberg.

Der DFG-Förderatlas weist auch die forschungsstärksten deutschen Regionen aus. Mit eingeworbenen 631 Millionen Euro landen die Berliner Hochschulen und die dort ansässigen außeruniversitären Institute bundesweit auf Platz eins. Es folgt die Region München mit insgesamt 586 Millionen. Beim letzten Förderranking für die Jahre 2005 bis 2007 lagen München und Berlin noch gleichauf. Weitere forschungsstarke Regionen sind Aachen-Bonn-Köln, Hannover-Braunschweig-Göttingen, Rhein-Neckar und Rhein-Main.

Von

dpa

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