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01.10.2015

20:04 Uhr

Unterbringung von Flüchtlingen

Hamburg verabschiedet Gesetz zur Beschlagnahme von Immobilien

Das Gesetz ist hoch umstritten: Ab kommender Woche dürfen leerstehende Immobilien in Hamburg beschlagnahmt werden, um darin Flüchtlinge unterzubringen. Privatwohnungen sind davon jedoch ausgenommen.

Von kommender Woche an können ungenutzte Lagerhallen in Hamburg beschlagnahmt werden. dpa

Leerstehende Hallen

Von kommender Woche an können ungenutzte Lagerhallen in Hamburg beschlagnahmt werden.

HamburgZur Unterbringung von Flüchtlingen können in Hamburg voraussichtlich schon von kommender Woche an leerstehende Immobilien beschlagnahmt werden. Nicht betroffen von der bis März 2017 befristeten Regelung sind Privatwohnungen. Die Bürgerschaft verabschiedete am Donnerstag in zweiter und letzter Lesung mit den Stimmen von SPD, Grünen und Linken das umstrittene „Gesetz zur Sicherung der Flüchtlingsunterbringung in Einrichtungen“. Nach Angaben des rot-grünen Senats geht es nur um Hallen, in denen viele Menschen unterkommen können. Laut Innenbehörde erreichen derzeit täglich 400 bis 500 Flüchtlinge die Hansestadt.

Hunderttausende von Flüchtlingen werden dieses Jahr in Deutschland Asyl beantragen. Was denken sie? Was wollen sie? Weil die Neuankömmlinge noch immer vielsprachig sprachlos sind, will das Handelsblatt ihnen eine Stimme geben: Auf 50 Seiten sprechen und schreiben Künstler und Unternehmer, Schriftsteller, Ärzte und Ingenieure, Männer und Frauen aus Afghanistan, Iran und und Irak, Syrien, Eritrea aber auch dem Kosovo über Merkel und Europa, Heidenau und das Schleppergeschäft – aber auch die Sorgen der Deutschen, mit denen sie nun konfrontiert werden. Das komplette Dossier als PDF zum Download.

Von

dpa

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