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06.07.2015

15:03 Uhr

Unterstützung für Familienministerin

Auch die Union findet 24-Stunden-Kitas gut

Mit einem Millionen-Förderprogramm will Familienministerin Manuela Schwesig die Kinderbetreuung ausbauen – und 24-Stunden-Kitas auf den Weg bringen. Aus der Unionsfraktion erhalten ihre Pläne nun Zustimmung.

Erhöhter Bedarf an Betreuung besteht vor allem am frühen Morgen und am späten Abend. dpa

Eine Berliner Kita

Erhöhter Bedarf an Betreuung besteht vor allem am frühen Morgen und am späten Abend.

BerlinDie Vizevorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, Nadine Schön (CDU), unterstützt das vom Familienministerium geplante Förderprogramm für 24-Stunden-Kitas. „Wir brauchen auch Angebote für Eltern, die im Schichtdienst arbeiten müssen und keine andere Betreuungsmöglichkeit haben“, sagte sie der Deutschen Presse-Agentur am Montag in Berlin.

Es könne dabei nicht um ein flächendeckendes Angebot gehen, sondern nur um Ausnahmefälle bei atypischen Arbeitszeiten, betonte Schön. Bedarf bestehe jedoch vor allem in den sogenannten Randzeiten, am frühen Morgen und am späten Abend. Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) hatte am Wochenende ein Förderprogramm mit einem Volumen von 100 Millionen Euro angekündigt, um die Kinderbetreuung in den Abend- und Nachtstunden auszubauen.

Aus der CSU gab es Kritik, doch Schön versicherte, es handle sich dabei um eine „gemeinsame Initiative der Koalition“. Sie verwies auch auf das gemeinsame Wahlprogramm der Unions-Parteien aus dem Jahr 2013. Auch dort war bereits von 24-Stunden-Kitas die Rede.

Von

dpa

Kommentare (2)

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Herr Eberhard Steinweg

06.07.2015, 16:47 Uhr

Mit einer 200 Stunden Kita haette man die DDR-Verhaeltnisse voll kopiert.

Frau Margrit Steer

06.07.2015, 16:58 Uhr

Am besgten ist doc h, die Kindr werden gleich nach der Geburt von Erzieherinnen von der Entbindungsstation geholt, in die staatl. stramm sozialistischen Kira gesteckt und gut ist. Zahlen müssen das aer die Eltern.
Die DDR grüßt immer mehr
Das Wort Mutter wird demnächst zum Schimpfwort, denn es kann ja nicht gehen, dass Mütter selbt ihre Kinder erziehen

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