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09.09.2016

16:55 Uhr

Urwahl bei den Grünen

Peter will 2017 nicht Spitzenkandidatin werden

Die Grünen wollen am Samstag den Startschuss für die Urwahl zur Spitzenkandidatur geben. Partei-Chefin Simone Peter wird sich allerdings nicht zur Wahl stellen. Eine Kandidatur in Zukunft schließt sie aber nicht aus.

Bei den Grünen muss mindestens eine Position im Spitzenduo von einer Frau besetzt werden. dpa

Simone Peter

Bei den Grünen muss mindestens eine Position im Spitzenduo von einer Frau besetzt werden.

BerlinGrünen-Chefin Simone Peter will nicht Spitzenkandidatin ihrer Partei für die Bundestagswahl 2017 werden. „Ich habe beschlossen, mich bei der Urwahl nicht zur Wahl zu stellen“, sagte Peter dem Hamburger Nachrichtenmagazin „Spiegel“. Dies habe sie nach reiflicher Überlegung und nach Gesprächen mit Familie und Freunden entschieden.

Sie wolle sich „2017 ganz auf die Aufgabe der Parteichefin konzentrieren und im Team mit unseren Spitzenkandidaten die Weichen für einen politischen Wechsel bei der Bundestagswahl stellen.“

Auf einem Länderrat in Berlin wollen die Grünen am Samstag den Startschuss für die Urwahl zur Spitzenkandidatur geben. Bisherige Kandidaten sind die beiden Fraktionschefs Katrin Göring-Eckardt und Anton Hofreiter sowie Ko-Parteichef Cem Özdemir und der schleswig-holsteinische Umweltminister Robert Habeck. Mit welchem Duo die Partei in den Wahlkampf ziehen wird, soll bis Anfang kommenden Jahres feststehen.

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Peter könne sich einem Schreiben zufolge, das sie an die Partei schicken will, eine Kandidatur in fernerer Zukunft allerdings durchaus vorstellen, hieß es in dem Bericht weiter. Peter, die dem linken Flügel zugerechnet wird, wirbt indirekt für Anton Hofreiter, der als einziger Bewerber dieses Flügels in die Urwahl zieht. Sie wolle ein starkes Spitzenduo, „das unsere bunte Partei in ihrer Breite und Vielfalt ausgewogen repräsentiert“.

Mit Peters Verzicht hat Göring-Eckardt sehr gute Chancen, als Spitzenkandidatin in den Wahlkampf zu ziehen. Bei den Grünen muss mindestens eine Position im Spitzenduo von einer Frau besetzt werden.

Von

afp

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