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05.03.2006

11:50 Uhr

Ute Vogt unternimmt ihren zweiten Anlauf

Wer will an die Macht?

SPD und Grüne setzen alles daran, die gut fünf Jahrzehnte ununterbrochen währende Regierungsmacht der CDU zu beenden. Dass dies gelingen könnte, bezweifeln jedoch die meisten Demoskopen.

SPD-Landeschefin Ute Vogt: SPD und Grüne wollen die schwarz-gelbe Koalition ablösen. Foto: dpa dpa

SPD-Landeschefin Ute Vogt: SPD und Grüne wollen die schwarz-gelbe Koalition ablösen. Foto: dpa

STUTTGART. So sehen aktuelle Umfragen die CDU bei 49 Prozent. SPD-Landeschefin Ute Vogt unternimmt ihren zweiten Anlauf, die CDU-Bastion in Stuttgart zu stürmen. Vor fünf Jahren holte sie 33,3 Prozent. Aber auch Vogt hatte zur Jahreswende mit heftiger Kritik aus den eigenen Reihen zu kämpfen. Denn sie hatte durch ihre Zustimmung zur Kandidatur von Andrea Nahles als Generalsekretärin der Bundes-SPD zum Rücktritt von Parteichef Franz Müntefering beigetragen.

Die Grünen gehen befreit von der Verantwortung einer Berliner Regierungsbeteiligung mit ihrem pragmantisch, wertkonservativen Landtagsfraktionschef Winfried Kretschmann in den Wahlkampf. Eine Koalitionsaussage hat die Partei bewusst vermieden. So blühen immer wieder Spekulationen über schwarz-grüne Möglichkeiten. Die seit 1996 mitregierende FDP hat nach dem affärenbedingten Rücktritt ihres jahrelangen Zugpferdes Walter Döring im Sommer 2004 Justizminister Ulrich Goll zum Spitzenkandidaten gemacht.

Wie die Wahlalternative Arbeit und Soziale Gerechtigkeit (WASG) abschneidet, ist eine nicht unwichtige Unbekannte. Denn sollte sie den Einzug in den Landtag nur knapp verpassen, könnten der CDU auf Grund des Wahlrechts auch 46 oder 47 Prozent der Stimmen für die absolute Mandatsmehrheit reichen.

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