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04.01.2005

08:55 Uhr

Verbände und Politik mit Ausbildungspakt zufrieden

Lehrstellenlücke doch nicht geschlossen

Es ist offenbar nicht gelungen, zum Ende des abgelaufenen Jahres, die Lehrstellenlücke zu schließen. In einer gemeinsamen Erklärung der Bundesregierung, der Spitzenverbände der Wirtschaft und der Bundesagentur für Arbeit (BA) heißt es, von den 44 600 zu Beginn des Ausbildungsjahres Ende September unvermittelten Ausbildungsbewerbern seien Ende Dezember noch knapp 15 000 ohne Ausbildungsplatz gewesen.

HB BERLIN. Gleichzeitig habe es noch 4 250 unbesetzte Lehrstellen gegeben. Rein rechnerisch hätten Ende Dezember somit 10 750 Ausbildungsplätze gefehlt. Dies sei gleichwohl ein Erfolg, weil die Lehrstellenlücke Ende September noch 31 200 betragen hatte.

Der im Sommer geschlossene nationale Ausbildungspakt der Bundesregierung mit den Spitzenverbänden der Wirtschaft habe eine positive Trendwende am Ausbildungsmarkt bewirkt, heißt es in der Erklärung der Paktpartner weiter. Der Bestand unvermittelter Bewerber zum Jahresende sei trotz einer im Vergleich zum Vorjahr um rund 20 000 gestiegenen Gesamtzahl an Ausbildungssuchenden geringer als Ende 2003. Bis Ende September seien knapp 573 000 neue Ausbildungsverträge geschlossen worden. Das seien 15 000 oder knapp drei Prozent mehr als im Jahr 2003.

Von der Wirtschaft seien für die neu eingeführten mehrmonatigen Einstiegspraktika für schwer vermittelbare Jugendliche bis Ende Dezember 31 500 Plätze gemeldet worden, hieß es. Die Betriebe hätten mit 7 200 Jugendlichen Verträge über entsprechende Einstiegsqualifizierungen abgeschlossen.

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