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02.10.2011

16:32 Uhr

Verbraucherministerium

Jeder Deutsche wirft Essen für 310 Euro weg

Verbraucherministerin Aigner spricht von Vergeudung: Bis zu 20 Millionen Tonnen Lebensmittel würden jährlich im Müll landen. Ihr Ministerium plane nun eine „Strategien gegen die tägliche Verschwendung“ zu entwickeln.

Viele Lebensmittel, die im Müll landen, seien laut Aigner noch gut essbar. Auch nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums. dpa

Viele Lebensmittel, die im Müll landen, seien laut Aigner noch gut essbar. Auch nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums.

BerlinJeder Deutsche wirft im Jahr Essen im Wert von durchschnittlich etwa 310 Euro weg. Darauf wies Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) in der „B.Z. am Sonntag“ anlässlich des christlichen Erntedankfests hin. Sie kündigte an, ihr Ministerium werde „Strategien gegen die tägliche Verschwendung entwickeln“.

Aigner sprach in dem Interview von einer Vergeudung von insgesamt bis zu 20 Millionen Tonnen Lebensmitteln jährlich. Damit könne eine Kolonne von Lastwagen gefüllt werden, „die Stoßstange an Stoßstange von Madrid bis Warschau stehen“. Genauere Daten will Aigner durch eine von ihr in Auftrag gegebene Studie ermitteln. Dabei gehe es darum herauszufinden, „wie hoch der Verlust tatsächlich ist und wie Verbraucher, Produzenten und Handel gegensteuern können“.

Für die Verbraucher zähle dazu ein überlegteres Einkaufen, die bessere Verwertung von Resten sowie „das Bewusstsein, dass ein Mindesthaltbarkeitsdatum kein Verfallsdatum ist“, sagte Aigner. Sie wies darauf hin, dass mit der „Produktion für den Mülleimer“ auch der Ausstoß von Klimagasen in die Höhe getrieben werde. Zugleich würden Anbauflächen blockiert, die damit für die weltweite Lebensmittelversorgung fehlten. Ohnehin führten das Wachstum der Weltbevölkerung und der zunehmende Konsum in Schwellenländern bereits zu steigenden Lebensmittelpreisen.

Von

afp

Kommentare (3)

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Verlogene_Politschweine

02.10.2011, 20:00 Uhr

Die vollkommen korrupte Lobbyistin und politische Totalversagerin Aigner soll mal lieber dafür sorgen, dass die Lebensmittel der Bevölkerung nicht mit Pestiziden, Herbiziden, Antibiotika, Wachstumshormonen, Medikamentenrückständen und Schwermetallen belastet in den Handel kommen, so wie es zzt. der Fall ist.

Ein Großteil der Lebensmittel in deutschen Discountern, sind in Wahrheit Todesmittel, die die Menschen krank machen. So kann dann auch die Pharmaindustrie noch einmal ordentlich am deutschen Steuersklaven und Konsumenten verdienen. Natürlich ebenfalls mit Rückendeckung des politischen Filzes in Deutschland.

Damit man aber die Gewinne der Industrie sichert, sorgen die dreckigen Schergen in den Lobby-Ministerien für Grenzwerte, die es erlauben auch Sondermüll als Lebensmittel zu verkaufen.

Diesen Dreck in die Tonne zu hauen, ist das einzig Richtige!

Account gelöscht!

02.10.2011, 20:30 Uhr

Es ist nicht immer leicht, den Bedarf im Haushalt genau zu berechnen. Billiges Discounter Brot wird sehr schnell hart oder schimmelig. Gewächshaus Gemüse ist ebenfalls schnell vom Verfall bedroht. Und schliesslich schmecken zu viel zubereitete Speisen am nächsten Tag nicht mehr, weil die Qualität der Zutaten so schwach ist. Obst aus Übersee ist manchmal schon schlecht, wenn man es gedare gekauft hat. Mango, Avocados, spanische Orangen sind anscheinend chemisch behandelt, weshalb sie nur ein kurzes Zeitfenster haben, noch geschmacklich erträglich gegessen zu werden.

Es ist klar, dass sich die meisten Haushalte keine Reform- oder Bioware regelmässig leisten können.

Der Lebensmittel Müll hat also einen Grund.

Account gelöscht!

02.10.2011, 22:34 Uhr

Ausserdem ist der Kapitalismus auf Überproduktion ausgelegt. Das Getreide, das man nicht an die Mühlen verkauft bekommt, verkauft der Bauer als Viehfutter oder es wird Bier draus gebraut. Wer regt sich darüber auf ?

Das ist nur eine Schein-Debatte um den deutschen wieder ein schlechtes Gewissen einzureden, damit sie mit EURO und EU eingeschüchtert sind, alles Psycho-Terror.

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