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14.03.2014

17:23 Uhr

Verbraucherschutzminister Maas

Bafin soll Finanzprodukte verbieten können

Hilfe nach verunglückten Finanzmanövern gehört zu den wichtigsten Aufgaben der Verbraucherberatungen. Geht es nach Verbraucherschutzminister Maas, soll es durch schärfere Regulierungen gar nicht erst so weit kommen.

Verbraucherschutzminister Heiko Maas meint, dass die Bafin künftig die Risiken bestimmter Finanzprodukte besser prüfen können soll. dpa

Verbraucherschutzminister Heiko Maas meint, dass die Bafin künftig die Risiken bestimmter Finanzprodukte besser prüfen können soll.

HamburgVerbraucherschutzminister Heiko Maas (SPD) will der Finanzaufsicht Bafin weitreichende Kompetenzen bei der Kontrolle von Finanzprodukten einräumen und dazu die Behörde aufstocken. Die Bafin solle künftig die Risiken bestimmter Finanzprodukte prüfen und Werbung und Vertrieb beschränken können, sagte Maas am Freitag in Hamburg. Das könne bis zu einem Verbot gehen. „Der Zielkatalog der Bafin wird erweitert“, sagte Maas. Die Details erarbeite sein Haus gemeinsam mit dem Finanzministerium.

„Wenn man die Zuständigkeiten ausweitet, muss man auch die Ressourcen schaffen“, sagte Maas. Es sei jedoch nicht vorgesehen, dass die Bafin flächendeckend sämtliche Finanzprodukte auf dem Markt auf Risiken und Renditeerwartungen prüfe. Die Bafin solle selbst auswählen, welche Produkte sie prüfe und wann sie tätig werde. Es lasse sich daher noch nicht sagen, wie die Behörde vergrößert werden müsse.

Maas besuchte anlässlich des Weltverbrauchertages (15. März) die Verbraucherzentrale in Hamburg, die sich speziell bei Finanzthemen stark engagiert und weit über die Grenzen der Stadt hinaus zum Beispiel mit Versicherungen prozessiert. Dabei begleiteten ihn die Hamburger Senatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD) sowie Andreas Eichhorst aus dem Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbands und sein Hamburger Kollege Günter Hörmann.

Sie kamen mit betroffenen Kunden und Anlegern zu einer Gesprächsrunde zusammen, die ihnen ihre Erfahrungen mit Banken, Versicherungen und Finanzvermittlern schilderten. Maas kündigte an, sein Ministerium werde auch prüfen, ob die Finanzberatung in Deutschland künftig von Provisions- auf Honorarbasis umgestellt werden solle. Dies sei in den Niederlanden und Großbritannien bereits Gesetz.

Von

dpa

Kommentare (3)

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Account gelöscht!

14.03.2014, 20:53 Uhr

Die BaFin sollte nicht Finanzprodukte verbieten dürfen, sie sollte sie genehmigen.

Anders:
Alle Finanzprodukte sind verboten. Ausnahmen werden von der BaFin genehmigt.

Account gelöscht!

14.03.2014, 21:00 Uhr

Herr Maas,
die BaFin ist der Dienstaufsicht des Bundesfinanzministeriiums unterstellt. Wenn Sie dort hinein regieren, sollte die BaFin dem Verbraucherschutzministerium unterstellt werden. Sachlich gehört es ohnehin in Ihr Ressort.

Account gelöscht!

17.03.2014, 08:15 Uhr

@ Mazi,
kotrrekt.
Herr Maas wird sich keider mit seiner, bereits mehrfach erkennbaren, bürgernahen Politik aber kaum durchsetzen, geschweige denn lange im Amt halten.

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