Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

12.05.2012

09:58 Uhr

Verbraucherschutzministerin Aigner

Discounter führen „ruinösen Preiskampf“

Der Preiskampf der Lebensmitteldiscounter geht nach Ansicht von Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner zu weit. Die Politikerin sieht dadurch die Existenz vieler Landwirte gefährdet.

Ilse Aigner warnt die Discounter. dpa

Ilse Aigner warnt die Discounter.

Berlin„Milch, Fleisch oder Brot dürfen nicht verramscht werden. Unsere Landwirte haben einen Anspruch auf eine anständige Bezahlung ihrer Leistungen“, schreibt Aigner in einem Gastbeitrag für die „Bild am Sonntag“. Durch Tiefstpreise werde „der Eindruck erweckt, Lebensmittel seien Ramsch-Artikel“. Der gute Ruf der deutschen Lebensmittel dürfe aber nicht durch den „ruinösen Preiskampf“ der Discounter aufs Spiel gesetzt werden, ergänzte Aigner.

Die Ministerin warnte die Lebensmittelkonzerne davor, das Vertrauen der Verbraucher aufs Spiel zu setzen: „Ich werbe für mehr Wertschätzung von Lebensmitteln. Unternehmen, die um jeden Preis nur ihren Marktanteil im Auge haben und denen die Wertschätzung ihrer Waren egal ist, verspielen langfristig das Vertrauen der Kunden und die Existenz ihrer Lieferanten.“ Der Lebensmittelhandel müsse bedenken, wo es hinführe, wenn nur noch der Preis regiere. „Billiger ist nicht immer besser“, schrieb Aigner.

Von

afp

Kommentare (12)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Der_Henker

12.05.2012, 10:43 Uhr

Ist Eigner der Bauernpräsident oder Verbraucherminister !

Mit ihrer Kampagne will sie die Preistreiberei ankurbeln .
Den Bauern geht es heute finanziell noch nie so gut .Nach der letzten Kampagne vom Bauernpäsident gingen doch die
Erzeugerpreise durch die Decke .

Z.B. Butter 250 g von 0.89 EUR auf 1.29 EUR .

Das ist einfach nur Preistreiberei u. Eigner sollte hier
keine Lobbypolitik für die Bauern machen sonst ist sie für dieses Amt ungeeignet .




Account gelöscht!

12.05.2012, 11:16 Uhr

"„Milch, Fleisch oder Brot dürfen nicht verramscht werden. Unsere Landwirte haben einen Anspruch auf eine anständige Bezahlung ihrer Leistungen“, schreibt Aigner"

Diese Frau hat Marktwirtschaft offensichtlich nicht mal im Ansatz begriffen. Im Grunde vertritt sie nur ihre Lobby - um jeden Preis. Wie auch viele andere Politiker nur an ihre Lobby denken - kaum an den Buerger.

Nicht, dass ich kein Mitleid mit unseren Landwirten haette. Aber Mitleid muss man subventionieren. Warum eigentlich nur Landwirte? Wo fangen wir an und wo hoeren wir auf mit dieser Mentalitaet? Und wenn ueberhaupt wann?

Terraner

12.05.2012, 11:31 Uhr

Wenn man nicht Jeden Cent 2x umdrehen muss hat man leicht
reden . Gell Frau Aigner ?!

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×