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22.09.2015

17:38 Uhr

Verdi

Frank Bsirske erneut an Gewerkschaftsspitze gewählt

Dass man ihn wieder wählen wird, stand außer Frage. Nun ist es offiziell: Frank Bsirske wird Verdi weitere vier Jahre führen. 88,5 Prozent der Delegierten stimmten für den 63-Jährigen.

Bisrske wurde erneut zum Vorsitzenden gewählt. Der 63-Jährige steht bereits seit der Verdi-Gründung aus fünf Einzelgewerkschaften 2001 an der Spitze der Organisation. dpa

Verdi-Bundeskongress

Bisrske wurde erneut zum Vorsitzenden gewählt. Der 63-Jährige steht bereits seit der Verdi-Gründung aus fünf Einzelgewerkschaften 2001 an der Spitze der Organisation.

LeipzigFrank Bsirske ist erneut an die Spitze der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi gewählt worden. Auf dem Bundeskongress der Gewerkschaft in Leipzig stimmten am Dienstag 88,5 Prozent der Delegierten für den 63-Jährigen. Einen Gegenkandidaten gab es nicht. Bei der Wahl im Jahr 2011 hatte Bsirske noch 94,7 Prozent der Stimmen bekommen.

Bsirske wurde damit für weitere vier Jahre bestätigt. Er kündigte vor der Abstimmung an, er werde „für eine gute Nachfolge sorgen“. Bsirske führt die Dienstleistungsgewerkschaft bereits seit ihrer Gründung. Verdi entstand 2001 aus dem Zusammenschluss von fünf Einzelgewerkschaften aus verschiedenen Dienstleistungsbranchen und hat heute rund zwei Millionen Mitglieder.

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Bsirske hatte zuletzt erneut mit Kita-Streiks gedroht, falls die Arbeitgeber bei den Verhandlungen in der kommenden Woche kein verbessertes Angebot vorlegen. Die Mitglieder von Verdi und der ebenfalls an den Verhandlungen beteiligten Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hatten den Ende Juni vorgelegten Schlichterspruch im Tarifstreit des kommunalen Sozial- und Erziehungsdienstes jeweils mit großer Mehrheit abgelehnt. Vor der Schlichtung hatten die Gewerkschaften schon wochenlang in Kindertagesstätten und anderen sozialen Einrichtungen gestreikt.

Unter dem Motto „Stärke.Vielfalt.Zukunft“ diskutieren die rund 1000 Delegierten auf dem Verdi-Bundeskongress noch bis zum kommenden Samstag über die Politik der Gewerkschaft in den nächsten vier Jahren. Ein Schwerpunkt sind die Auswirkungen der Digitalisierung auf Alltag und Arbeitswelt.

Von

afp

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