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16.03.2014

15:43 Uhr

Verdi-Warnstreik

Pendlern droht Chaos im Nahverkehr

Die Gewerkschaft Verdi hat 2,1 Millionen Beschäftigte im öffentlichen Dienst zu bundesweiten Warnstreiks ab Montag aufgerufen. Die Folgen werden die Bürger regional unterschiedlich an vielen Stellen zu spüren bekommen.

In einigen Regionen müssen die Bürger mit Verspätungen im öffentlichen Nahverkehr rechnen. dpa

In einigen Regionen müssen die Bürger mit Verspätungen im öffentlichen Nahverkehr rechnen.

BerlinVerdi hat im Tarifstreit für die 2,1 Millionen Beschäftigten im öffentlichen Dienst nächste Woche zu bundesweiten Warnstreiks aufgerufen. Betroffen seien Verwaltungen, öffentliche Betriebe, Krankenhäuser, die Müllabfuhr, Kindergärten und in einigen Regionen auch der öffentliche Nahverkehr, teilte die Gewerkschaft am Sonntag in Berlin mit.

Die Positionen seien nach der ersten Gesprächsrunde so weit auseinander gewesen, dass ein deutliches Signal aus den Betrieben und Verwaltungen nötig sei, sagte Verdi-Chef Frank Bsirske.

Erste Arbeitsniederlegungen gab es bereits am Freitag in Niedersachsen und Baden-Württemberg. Am Montag starten Warnstreiks in Berlin und Baden-Württemberg, am Dienstag in Rheinland-Pfalz und Hessen sowie am Mittwoch in Hamburg. Auch in den übrigen Verdi-Bezirken würden Warnstreiks vorbereitet.

Am Donnerstag und Freitag sollen die Verhandlungen in Potsdam fortgesetzt werden. Verdi und der Beamtenbund fordern unter anderem eine Erhöhung von 100 Euro je Monat für alle Arbeitnehmer. Dazu soll ein Gehaltszuwachs von 3,5 Prozent kommen – dies würde im Schnitt eine Erhöhung von sieben Prozent ausmachen. Die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände nannte die Forderungen unrealistisch hoch. Ein konkretes Angebot legten die Arbeitgeber noch nicht vor.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

17.03.2014, 12:25 Uhr

Warum soll der Tarif verhandelt werden?

Warum soll es Tariferhöhungen geben?

Ich stehe vor einem Rätsel.

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