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21.04.2013

12:11 Uhr

Verdi

Weitere Warnstreiks bei der Deutschen Post

Auch in der kommenden Woche bleiben Briefe und Pakete liegen. Die Gewerkschaft Verdi kündigt weitere Warnstreiks von Post-Beschäftigten an. Ziel: Den Druck vor der nächsten Verhandlungsrunde am Donnerstag erhöhen.

Auch nächste Wochen wollen Mitarbeiter der Deutschen Post streiken. dpa

Auch nächste Wochen wollen Mitarbeiter der Deutschen Post streiken.

BonnIm Tarifstreit bei der Deutschen Post hat die Gewerkschaft Verdi für die kommende Woche weitere Warnstreiks angekündigt. Sie erwarte, dass die Arbeitgeberseite bei der dritten Verhandlungsrunde am Donnerstag ein einigungsfähiges Angebot vorlege, sagte die stellvertretende Verdi-Vorsitzende und Verhandlungsführerin Andrea Kocsis am Samstag.

Die Gewerkschaft will für die 132.000 Tarifbeschäftigten sechs Prozent mehr Lohn, mindestens aber 140 Euro mehr im Monat durchsetzen. Insgesamt beschäftigt die Post in Deutschland 175.000 Menschen, darunter mehr als 40.000 Beamte.

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Der Streit um höhere Löhne für Postangestellte hat sich auf mehrere Verteilzentren ausgeweitet. Mehr als zwei Millionen Briefe und mehr als 100.000 Pakete bleiben angeblich liegen.

In der Nacht zum Samstag waren nach Gewerkschaftsangaben mehr als 1200 Beschäftigte dem Aufruf zum Warnstreik gefolgt. Betroffen waren Postverteilzentren in Essen, Dortmund, Krefeld, Hagen, Herford, Bremen, Lübeck, Schwerin und Elmshorn. Rund sechs Millionen Briefe und 150.000 Pakete hätten nicht oder nur verzögert bearbeitet werden können.

Die betroffenen Brief- und Paketsendungen sollten nach Angaben eines Postsprechers bis spätestens Montag zugestellt werden. Insbesondere in den Paketzentren Krefeld und Bremen seien alle Sendungen noch in der Nacht aufgearbeitet worden.

Von

dpa

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