Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

17.08.2013

11:34 Uhr

Vergütungen der Vorstände

NRW-Justizminister will Gehälter auf eine Million Euro deckeln

Künftig sollen Aktionäre über Vergütungen der Manager entscheiden, so die Bundesregierung. Doch das möchte NRW-Justizminister Kutschaty stoppen. Er will eine Begrenzung der Manager-Gehälter auf eine Million Euro.

NRW-Politiker Thomas Kutschaty (SPD) will eine gesetzliche Obergrenze für Manager-Gehälter. dpa

NRW-Politiker Thomas Kutschaty (SPD) will eine gesetzliche Obergrenze für Manager-Gehälter.

DüsseldorfNordrhein-Westfalens Justizminister Thomas Kutschaty fordert eine gesetzliche Begrenzung der Manager-Gehälter auf maximal eine Million Euro. Die von der schwarz-gelben Bundesregierung geplante Änderung des Aktienrechts sei unzureichend, kritisierte der SPD-Politiker. Seine Partei werde die Pläne am 20. September im Bundesrat stoppen, kündigte Kutschaty auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa in Düsseldorf an. Die Bundesregierung will, dass künftig Aktionäre börsennotierter Unternehmen über Vergütungen der Vorstands entscheiden - nicht mehr allein der Aufsichtsrat. Eine gesetzliche Obergrenze ist aber nicht vorgesehen. Damit werde Selbstbedienung nicht ausgeschlossen, kritisierte Kutschaty.

Von

dpa

Kommentare (10)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Account gelöscht!

17.08.2013, 12:49 Uhr

Das wäre dann Planwirtschaft
Die NRW-SPD muß aufpassen, dass sie nicht gänzlich vergrünt.
Begrenzung der Managergehälter finde ich gut, aber ich glaube, das sollte man in ordentlichen Gesprächen mit den Managern und Aufsichtsräten tun.
In dem Moment wo Zwang von oben von dr Politik kommt, ist eine Marktwirtschaft zu Ende.

Account gelöscht!

17.08.2013, 12:49 Uhr

Das wäre dann Planwirtschaft
Die NRW-SPD muß aufpassen, dass sie nicht gänzlich vergrünt.
Begrenzung der Managergehälter finde ich gut, aber ich glaube, das sollte man in ordentlichen Gesprächen mit den Managern und Aufsichtsräten tun.
In dem Moment wo Zwang von oben von dr Politik kommt, ist eine Marktwirtschaft zu Ende.

Mazi

17.08.2013, 12:54 Uhr

Im gleichen Zug sollte NRW auch die Pensionsansprüche bei 1.000.000 € deckeln und die zu zahlende Pension wie bei Arbeitnehmern auch an deren Arbeitseinkommen während der Lebensarbeitszeit koppeln.

Es gibt keinen sozialgerechten Grund für eine andersartige Vorgehensweise.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×