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26.07.2017

09:58 Uhr

Verkehrspolitik

Ausstiegsdatum für Benziner und Diesel gefordert

Laut CDU-Politiker Wittke darf Großbritannien nicht den Taktgeber spielen. Beim Abschied von der Verbrennungstechnologie müsse Deutschland als das Autoland Vorreiter sein. Bei den Linken findet Wittke Zuspruch.

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BerlinPolitiker von CDU und Linken fordern klare zeitliche Vorgaben für die Abkehr von Benzin- und Diesel-Autos auf deutschen Straßen. „Den Abschied von der Verbrennungstechnologie werden wir kurzfristig einleiten müssen“, sagte der CDU-Verkehrspolitiker Oliver Wittke am Mittwoch im Deutschlandfunk. Es gehe nicht an, dass Großbritannien hier den „Taktgeber“ spiele, das europäische Automobil-Land schlechthin aber hinterherhinke, erklärte er mit Blick auf britische Pläne, Diesel und Benziner ab 2040 zu verbieten und voll auf Elektroautos zu setzen. Deutschland müsse, nach Möglichkeit in Absprache mit seinen europäischen Partnern, hier eine verbindliche Absprache treffen. Der richtige Zeitpunkt für einen Ausstieg sei dabei noch zu klären.

Wittke äußerte sich mit Blick auf den Diesel-Gipfel von Politik und Autobauern Anfang August. Zu den Kartellvorwürfen gegen die führenden Hersteller forderte er volle Aufklärung. Wenn es Rechtsverstöße gegeben habe, müssten auch empfindliche Strafen verhängt werden. „Da wird kein Weg daran vorbeiführen.“

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Die Regierung will mit den Autokonzernen beraten, wie Fahrverbote verhindert und alte Diesel umgerüstet werden können. Doch der Verkehrsminister wirkt überfordert. Die Grünen sehen aber nicht nur ihn in der Verantwortung.

Auch der Linken-Verkehrspolitiker Herbert Behrens forderte im ARD-Morgenmagazin klare zeitliche Entscheidungen für eine Abkehr von fossilen Energieträgern im Verkehr. Zudem müssten die Kartellvorwürfe beim Diesel-Gipfel ins Zentrum gerückt werden. Wie beim Abgasskandal sehe er massive Verfehlungen der Politik im Umgang mit den Vorgängen. Der Diesel-Gipfel dürfe nicht die „alte Tagesordnung“ verfolgen, nämlich Fahrverbot für Diesel zu vermeiden, sondern müsse über die neuen Vorwürfe gegen die Autokonzerne sprechen.

Die Aufsichtsräte der Autokonzerne Volkswagen und Daimler befassen sich am Mittwoch mit den Vorwürfen von rechtswidrigen Kartellabsprachen gegen die großen deutschen Autobauer.

Von

rtr

Kommentare (3)

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Herr Hans Henseler

26.07.2017, 10:40 Uhr

Wenn jemand fordert von der Bruecke zu springen, muss Deutschland Vorreiter sein,
vor allem wenn die Forderung aus dem politisch inspirierten GB kommt.

Herr Günther Schemutat

26.07.2017, 11:25 Uhr

Wenn jetzt eine Wettlauf entsteht wer steigt als erstes von Verbrennungsmotoren aus, dann gute Nacht. In der 2 und dritten Welt wird man weiter mit Autos fahren die einen Verbrennungsmotor haben und wie sieht es dann mit Ersatzteilen aus.?

Ganz zu schweigen von den Arbeitsplätzen, wozu auch Automechaniker gehören
und Fahrschulen denen der Staat sicher viel Geld beschert, durch Fahrstunden
mit Elektroautos. Ganz zu schweigen vom Streit an Ladestationen wo es immer Kandidaten geben wird , die nach der Ladung fröhlich kostenlos weiter parken etc.


Noch schlimmer wenn die Sonne, die sich ja seit bestehen immer weiter ausdehnt ,
Massen Koronale Auswürfe auf die Erde feuert, dann bleiben alle gemeinsam stehen, wo sie gerade sind. Das alles wollen die Länder in 22 Jahren lösen?

Fehler kann man nur im Betrieb feststellen , heute liebe ich mein Auto noch mehr ,
werde aber mit ihm aussterben.

G. Nampf

26.07.2017, 15:56 Uhr

"Ausstiegsdatum für Benziner und Diesel gefordert"

Ich fordere ein Verbot der Grünen.

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