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02.05.2011

19:15 Uhr

Verschuldung

Länder brauchen weniger Kredite

Der kräftige Aufschwung schlägt sich auch in den Etats der Bundesländer nieder. Sie brauchen deutlich weniger Kredite als im Vorjahr.

BerlinIm ersten Quartal 2011 gaben die 16 Länder lediglich 6,1 Milliarden Euro mehr aus, als sie einnahmen. Damit war das Defizit fast vier Milliarden Euro geringer als im Vorjahreszeitraum. Dies geht aus einer Übersicht des Bundesfinanzministeriums hervor, die dem Handelsblatt vorliegt.

Grund für die günstige Entwicklung sind vor allem die im ersten Quartal sprunghaft gestiegenen Steuereinnahmen. Mit 68,7 Milliarden Euro nahmen die Bundesländer insgesamt 5,6 Milliarden Euro mehr als im Vorjahreszeitraum ein. Gleichzeitig legten die Ausgaben lediglich um 1,7 Milliarden Euro auf 74,8 Milliarden Euro zu

Trotz der guten Konjunktur kamen im abgelaufenen ersten Quartal lediglich drei der 16 Länder mit ihren Einnahmen aus: Sachsen, Brandenburg und Bayern.

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