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15.01.2015

12:38 Uhr

Versteckte Kosten bei Atom und Kohle

Greenpeace rechnet alternative Energie billig

Gelder für Atommüll-Lagerung und Umweltschäden eingerechnet, ist Energie aus Atom und Kohle viel teurer, als alternativ gewonnener Strom. Das zumindest rechnet die Genossenschaft Greenpeace Energy vor.

Laut Greenpeace sind die versteckten Kosten bei konventioneller Energiegewinnung aus Kernkraft und Kohle weit höher, als die der EEG-Umlage. dpa

Laut Greenpeace sind die versteckten Kosten bei konventioneller Energiegewinnung aus Kernkraft und Kohle weit höher, als die der EEG-Umlage.

HamburgEnergie aus konventionellen Quellen wie Kohle oder Atom ist in ihrer Herstellung einer Studie zufolge deutlich teurer als alternativ gewonnener Strom. Würden die „versteckten Kosten“ der konventionellen Energie auf die Verbraucher umgelegt, koste dies etwa elf Cent pro Kilowattstunde, erklärte die Genossenschaft Greenpeace Energy am Donnerstag unter Berufung auf eine Studie des Forums für Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS).

Zu solchen versteckten Kosten zählten Gelder, die für Endlagerung von Atommüll oder Umweltschädigungen gezahlt werden müssen, staatliche Subventionen und finanzielle Vergünstigungen. Eine „Konventionelle-Energien-Umlage“ wäre laut Studie etwa doppelt so teuer wie die Umlage für Erneuerbare Energie.

„Erneuerbare Energien sind nicht nur sauberer, sondern unterm Strich auch deutlich kostengünstiger als Kohle und Atom“, erklärte Marcel Keiffenheim von Greenpeace Energy. Der Studie zufolge belaufen sich die versteckten Zusatzkosten für konventionelle Energieträger auf rund 40 Milliarden Euro pro Jahr. Im Vergleich dazu werden im Rahmen des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) in Deutschland jährlich knapp 20 Milliarden Euro für den Ausbau alternativer Technologien ausgegeben.

Während die Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen in den vergangen Jahren immer kostengünstiger geworden sei, könnten sich konventionelle Kraftwerke „kaum noch refinanzieren“, erklärte Greenpeace Energy. Eine Kilowattstunde Windstrom aus neuen Anlagen koste 5,1 bis 8,7 Cent pro Kilowattstunde, eine Kilowattstunde Strom aus einem Atomkraftwerk dagegen 18,5 bis 49,8 Cent.

Greenpeace Energy eine von der Umweltorganisation Greenpeace gegründete Genossenschaft. Sie versorgt nach eigenen Angaben rund 110.000 Kunden mit Ökostrom.

Von

afp

Kommentare (5)

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Herr Holger Narrog

15.01.2015, 13:03 Uhr

Greenpeace begibt seit Jahrzehnten Studien die die ökoreligiösen Herzen ihrer Kunden und vieler Journalisten, Lehrer und Politiker höher schlagen lassen. Auf eine korrekte Bewertung von Fakten wird hierbei kein Wert gelegt und seitens der Ökogläubigen auch nicht gewünscht.

Problematisch ist, dass die Deutschen Medien diese Aussagen sehr häufig unkommentiert übernehmen. Dann müssen sich die Medien nicht wundern von kritischeren Bürgern als "Lügenpresse" wargenommen zu werden.

Die Entsorgung chemotoxischer Abfälle geschieht seit Jahrzehnten ohne Aufsehen in ehemaligen Salzstöcken zu Preisen um 1000 €/to. Die Entsorgung der teils weniger kritischen radioaktiven Abfälle wird mit Hilfe der Politiker zum beliebig teuren Spektakel, Gorleben, Asse Schacht Conrad, Zwischenlager wurden gebaut, dürfen nicht benutzt werden. Diese Kosten haben nichts mit der Kernenergie zu tun sondern sind Teil eines ökoreligiösen Spektakels.

Account gelöscht!

15.01.2015, 13:52 Uhr

Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

Herr Dr. Michael Klein

15.01.2015, 15:20 Uhr

Greenpeace?

Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte bleiben Sie sachlich.

Warum protestiert Greenpeace nicht gegen Chemtrails?

Warum berichten die Systemmedien nicht über Chemtrails?

Wer steht hinter Greenpeace und den Medien?

Wer mehr über Chemtrails und die Pseudoumweltorganisation Greenpeace wissen möchte,
sollte bei youtube nach "Werner Altnickel" suchen.

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