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20.02.2004

18:58 Uhr

Verwaltungskosten bei Zahnersatz höher

Zahnversicherung wird für viele billiger

Die privaten Krankenversicherungen wollen ab 2005 zur Absicherung des Zahnersatzes zum Teil deutlich günstigere Angebote als die gesetzlichen Krankenkassen machen.

pt BERLIN. „Für Versicherte, die nachweislich gesunde Zähne oder eine Vollsanierung ihres Gebisses bereits hinter sich haben, können wir sehr günstige Tarife anbieten,“ erklärte Sybille Sahmer, stellvertretende Direktorin des Verbands der Privaten Krankenversicherung (PKV) dem Handelsblatt.

Ab nächstem Jahr müssen die rund 70 Millionen gesetzlich Versicherten den Zahnersatz separat absichern. Tun sie nichts, kommen sie automatisch in einen einheitlichen Zusatztarif der gesetzlichen Krankenkassen. Die Union hat jedoch bei den Konsensverhandlungen durchgesetzt, dass jedes GKV-Mitglied das Zahnersatzrisiko auch privat absichern kann.

„Da setzen wir an,“ erklärte Sahmer. „Nachdem der Gesetzgeber unser Angebot verworfen hat, alle gesetzlich Versicherten zu einem Einheitstarif von 7,50 Euro inklusive einer kostenfreien Mitversicherung von Kindern bis 20 Jahre gegen das Zahnersatzrisiko abzusichern, können wir jetzt individuell kalkulierte Risikotarife anbieten. Die werden zum Teil deutlich unter 7,50 Euro liegen.“

Die Krankenkassen hatten noch im Sommer 2003 bei einer Anhörung den Preis für einen einheitlichen GKV-Zahnersatztarif mit 4,60 Euro inklusive Verwaltungskosten angegeben. In der Endphase der Konsensgespräche war die Rede von 6 Euro. In der vergangenen Woche hatten verschiedene Kassen Prognosen von sechs bis zehn Euro angegeben.

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