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10.06.2013

18:19 Uhr

Visite in Brandenburg

Merkel lobt besonders jugendliche Hochwasser-Helfer

Tausende Sandsäcke werden gefüllt, der Pegelstand der Elbe steigt. Die Helfer sind im Dauerstress – ihnen spricht Bundeskanzlerin Merkel bei einem Besuch Mut zu: „Der Bund wird die Menschen nicht im Stich lassen.“

Angela Merkel sichert den Opfern der Flutkatastrophe Hilfe zu. dpa

Angela Merkel sichert den Opfern der Flutkatastrophe Hilfe zu.

WittenbergeBundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat den Opfern des Hochwassers weitere Unterstützung zugesichert. „Der Bund wird da die Menschen nicht im Stich lassen“, sagte Merkel bei einem Besuch an der Elbe in Wittenberge in Brandenburg am Montag. Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) betonte, die Lage sei stabil. „Ich denke, wir sind mit einem blauen Auge davongekommen“, sagte er.

Merkel sagte, sie wisse, dass die Schäden in die Milliarden gehen werden. Wie hoch sie genau seien, stehe noch nicht fest. „Wir haben die unbürokratische Soforthilfe des Bundes“, sagte sie. Das sei das Erste, was man machen konnte. Am Donnerstag werde sie mit den Ministerpräsidenten der betroffenen Länder über weitere Hilfen beraten, erläuterte Merkel. Bei ihrem ersten Besuch in den Hochwassergebieten hatte die Kanzlerin in der Vorwoche den Flutopfern 100 Millionen Euro Soforthilfe zugesagt. Merkel war am vergangenen Dienstag im bayerischen Passau sowie in Sachsen und Thüringen gewesen.

Bei ihrer Visite im Hochwassergebiet im Norden Brandenburgs lobte Merkel auch die Leistung der vielen Helfer im Kampf gegen die Fluten. Dabei hob sie besonders die Jugend hervor. Brandenburg habe Konsequenzen aus vorangegangenen Hochwassern gezogen. Es seien Deiche zurückverlegt und dem Fluss Raum gegeben worden.

Entwarnung gab es jedoch in Brandenburg noch nicht. Der Höhepunkt der Flutwelle soll Wittenberge am Dienstagmittag erreichen. In der Region bereiten sich seit Tagen Hunderte Helfer auf die Flutwelle vor. Nach Berechnungen der Behörden könnte der Elb-Pegelstand dort einen historischen Höchstwert von 8,20 Metern erreichen. Der Mittelwert des Wasserstandes liegt dort bei 2,77 Metern.

Von

dpa

Kommentare (5)

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Nachwuchs

10.06.2013, 19:56 Uhr

Die Jugend wird gelobt, zu Recht! Und was ist mit den Politikern und Experten, die vorsätzlich versagt haben? Warum werden diese nicht kritisiert, namentlich genannt und zu Ersatzpflicht herangezogen?

Pleitekanzlerin

10.06.2013, 20:39 Uhr

Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Nicht persönlich werden“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

Hammermann

10.06.2013, 21:19 Uhr

Die EU wird Deutschland nicht im Stich lassen. Und stellt umgehend ein "Flutrettungsschirm" in Höhe von 1 Milliarde zur Verfügung.....wäre doch mal sinnvoll ?!!

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