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19.07.2017

08:31 Uhr

Volksfest in Schorndorf

„Sinnbild für Schwierigkeiten der Integration“

Das Volksfest in Schorndorf steht mit seinen Übergriffen für Spahn als Sinnbild für das tägliche Geschehen in Deutschland. Das CDU-Führungsmitglied forderte eine ehrlichere Debatte über die Probleme der Integration.

Der CDU-Politiker sagte, dass die deutsche Gesellschaft Gefahr laufe, antisemitischer, schwulenfeindlicher, machohafter und gewaltaffiner zu werden, als sie bisher gewesen sei. dpa

Jens Spahn

Der CDU-Politiker sagte, dass die deutsche Gesellschaft Gefahr laufe, antisemitischer, schwulenfeindlicher, machohafter und gewaltaffiner zu werden, als sie bisher gewesen sei.

BerlinNach den Übergriffen und Krawallen beim Volksfest in Schorndorf hat CDU-Führungsmitglied Jens Spahn eine ehrlichere Debatte über die Probleme der Integration in Deutschland gefordert: „Schorndorf ist nur ein Sinnbild dafür, was jeden Tag an vielen Orten in Deutschland passiert. Es wird immer klarer, wie groß die Aufgabe der Integration ist“, sagte Spahn der „Welt“ (Mittwoch).

Am Wochenende waren bei dem Fest durch Flaschenwürfe mehrere Menschen verletzt worden, zudem gab es sexuelle Übergriffe. Die Polizei in Aalen ermittelt gegen drei Afghanen und einen Iraker wegen des Verdachts sexueller Belästigung einer 17-Jährigen und einer 25-Jährigen. Die vier jungen Männer sind auf freiem Fuß. Bei den Belästigungen hatte auch Alkohol eine Rolle gespielt.

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Die deutsche Gesellschaft laufe Gefahr, antisemitischer, schwulenfeindlicher, machohafter und gewaltaffiner zu werden, als sie bisher gewesen sei, sagte der Staatssekretär im Finanzministerium. Jeden Tag könne man in Regionalzeitungen von Übergriffen auf Frauen lesen: „Damit müssen wir uns auseinandersetzen. Zu viele sind der Meinung: Jede andere Kultur ist per se eine Bereicherung. Was wir da täglich als Abwertung von Frauen erleben, empfinde ich nicht als Bereicherung.“

Spahn räumte ein, beim Thema Islam eine „besondere Sensibilität“ zu haben: „Sie müssten sich in einer islamischen Gesellschaft einen Bart wachsen lassen. Aber Homosexuelle wie ich werden vom Turm geworfen.“

Von

dpa

Kommentare (7)

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Herr Holger Narrog

19.07.2017, 09:12 Uhr

Die "Integration" einer zur Mehrheit werdenden islamischen Neubevölkerung in eine aussterbende ökosozialistische Gesellschaft ist eine völlig abwegige linke Vision/Illusion. Sinnvoller wäre es sich Gedanken zu machen sich an die neue arabisch/afrikanische Gesellschaft anzupassen.

Hauptgrund der Umvolkung ist der linke Traum inhaltlich leere Menschen zu importieren, diese mit linker Ideologie und Ökoreligion zu missionieren und zu füllen. Das ist insofern abwegig als diese Menschen mit einem stärkeren Glauben und Werten kommen als die hiesigen Linken, keine Angst haben ihren Glauben als überlegen anzusehen und selbst beginnen zu missionieren.

Soweit ich die Deutsche Gesellschaft von aussen sehe lebt die linke "Elite" durch unsichtbare Wände getrennt vom Pack und den Einwanderern. Persönliche Kontakte sind selten.

Die Einwanderer sprechen arabisch, oder eine afrikanische Sprache, haben eigene starke Werte wie Familie, Geschlechterrollen, Fortpflanzungswunsch, Kinder und können mit der hiesigen Ideologie wenig anfangen.

Gem. eigenen Erleben in arabischen Ländern sprechen selbst hochqualifizierte Menschen die jahrzehntelang amerikanische/Deutsche/Franzöische Schulen/Universitäten besucht haben auf Englisch anders als auf arabisch. Sprich wenn man diese auf arabisch zu Israel, Geschlechterrolle anspricht erhält man andere Antworten als auf Englisch.

Vor ein paar Jahren schrieb eine Ägypterin ein Buch in der sie behauptete dass das Glück der Frau nicht von Gott und Ehemann abhängt. Die Vorstellung des Buches endete im Tumult. So hatte sie dies uns Ausländern vorgestellt. Dort sagte sie das sie das Buch bewusst auf English geschrieben hätte, weil sie diese Gedanken nicht auf arabisch formulieren könne.

Herr Peer Kabus

19.07.2017, 09:32 Uhr

Einerseits ist es bemerkenswert, dass sich ein „Führungs-Politiker“ thematisch überhaupt mal öffentlich dazu äußert, andererseits befindet er sich erkennbar weiter auf dem geistigen Holzweg.

Hinzu kommt, dass ihn auch eine gewisse Sorge um den Schutz seiner persönlichen Befindlichkeit zu seiner sexuellen Prägung umtreibt.

Ich zumindest lege keinen Wert auf eine „Integration“ von kriminellen und sich nicht einfügen wollenden „Schutzsuchenden“.

Der Schutz der Einheimischen hat Vorrang. Deshalb ist dieses Pack konsequent aus dem Verkehr zu ziehen und am besten in Sammellagern bis zur, wie auch immer gearteten Ausreise zu konzentrieren.

Nur so wird man die unhaltbaren und unzumutbaren Zustände in den Griff bekommen.

Novi Prinz

19.07.2017, 10:19 Uhr

Ist das seine Meinung ? oder ist das seine Auftragsmeinung ?

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