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27.07.2015

13:20 Uhr

Von der Leyen in Mali

Bundeswehr übernimmt Kommando bei EU-Mission

Ursula, übernehmen Sie: Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen ist nach Mali gereist, hier soll die Bundeswehr am Dienstag das Kommando über einen EU-Ausbildungseinsatz in Mali übernehmen.

Die Ministerin ist bis Dienstagabend in der Hauptstadt Bamako und trifft sich mit hochrangigen Politikern und Militärs. dpa

Verteidigungsministerin von der Leyen reist nach Mali

Die Ministerin ist bis Dienstagabend in der Hauptstadt Bamako und trifft sich mit hochrangigen Politikern und Militärs.

BerlinVerteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) ist am Montag zu einem zweitägigen Besuch ins westafrikanische Mali aufgebrochen. Die Bundeswehr beteiligt sich dort seit Anfang 2013 an einem EU-Ausbildungseinsatz und übernimmt am Dienstag das Kommando über die Mission.

Derzeit sind 160 deutsche Soldaten 60 Kilometer von der Hauptstadt Bamako entfernt stationiert. Insgesamt nehmen rund 600 Soldaten aus 24 Ländern an dem Einsatz teil. Von der Leyen wird in Bamako auch politische Gespräche mit Verteidigungsminister Tiéman Hubert Coulibaly und Staatspräsident Ibrahim Boubacar Keïta führen.

Der Norden Malis war im Zuge eines Putsches 2012 ins Chaos abgeglitten. Islamisten und Tuareg-Rebellen rissen in der Region die Macht an sich. Erst durch ein Eingreifen der ehemaligen Kolonialmacht Frankreich im Januar 2013 konnte das Gebiet wieder weitgehend befreit werden. Jedoch kommt es bis heute zu Anschlägen und Unruhen.

Zur Friedenssicherung sind in Mali auch mehr als 10.000 UN-Blauhelmsoldaten und Polizisten aus mehr als 40 Ländern stationiert. Die Bundeswehr ist an dieser Mission namens Minusma mit sieben Soldaten für Führungs- und Unterstützungsaufgaben im Hauptquartier in Bamako beteiligt.

Von

dpa

Kommentare (5)

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Herr Wolfgang Trantow

27.07.2015, 19:12 Uhr

Das vorsätzliche Versagen unserer Bundeswehrführung steht doch schon fest. Sie wollen und können nur versagen, wie Sie bisher vorbildlich demonstriert haben. Ausnahme sind nur die Katastropheneinsätze im eigenen Land. Warum werden wir, die Deutschen, wieder der Lächerlichkeit preis gegeben?

Herr Walter Gerhartz

28.07.2015, 12:09 Uhr

Princeton-Studie: US-Politik dient nicht den Bürgern, sondern den Wirtschafts-Eliten
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Eine aktuelle Studie der Universität Princeton kommt zu einem verblüffenden Ergebnis: Die USA sind keine Demokratie mehr, weil politische Entscheidungen nicht mehr den Wünschen der Bürger, sondern den Interessen einer kleinen Wirtschafts-Elite dienen. Die Erkenntnisse sind auch in außenpolitischer Hinsicht wichtig: Wenn Konflikte – wie jener gegen Russland – eskalieren, geht es der US-Regierung nicht um die Interessen des amerikanischen Volkes, sondern um wirtschaftliche Interessen.
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Die gleiche Choose haben wir auch hier in der Merkelrepublik.
Die Koalition scheint sich nur noch um Banken & Milliardenkonzerne zu kümmern. Der einfache „Bürge“ bleibt auf der Strecke und die Spaltung der Gesellschaft geht munter weiter und das Land den Bach runter.

Herr Walter Gerhartz

28.07.2015, 12:21 Uhr

US-Regierung nicht um die Interessen des amerikanischen Volkes, sondern um wirtschaftliche Interessen und es geht auch nicht um die Interessen der Ukrainer sondern ebenfalls nur um Wirtschaftsinteressen, dafür ist kein Toter Ukrainer zuviel.
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Das schlimme aber ist, diese EU und unsere Berliner Vasallenregierung macht das demütig mit, egal wieviel Porzellan zerschlagen wird und wieviel Arbeitsplätze diese Sanktionen kosten. Von der ukrainischen Bevölkerung, die Nichts von diesen evtl. Profiten sehen wird, gar nicht zu sprechen.
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Für diese bleibt nur noch mehr Armut und noch mehr Ausbeutung durch die einheimischen Oligarchen, die Seitens der USA zu „Guten Jungs“ erklärt werden.
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Einfach nur noch abscheulich was sich in Europa abspielt!

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