Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

31.07.2012

09:20 Uhr

Von der Leyen

Krise hat noch keinen Einfluss auf den Arbeitsmarkt

Laut Bundesarbeitsministerin von der Leyen schlägt die Krise noch nicht auf den Arbeitsmarkt durch. Allerdings habe die Dynamik beim Abbau der Arbeitslosigkeit abgenommen. Deutschland sei keine Insel.

Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU). dapd

Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU).

BerlinDer deutsche Arbeitsmarkt wird nach den Worten von Arbeitsministerin Ursula von der Leyen noch nicht durch die Euro-Krise in Mitleidenschaft gezogen. Der Arbeitsmarkt sei sehr gesund, sehr robust, sagte die CDU-Politikerin am Dienstag in der ARD. "Es gibt keine Anzeichen dafür, dass die Krise durchschlägt." Die Dynamik bei der Abnahme der Arbeitslosigkeit habe sich etwas verlangsamt. Aber die Zahl der Erwerbslosen sei auf einem langjährigen Tiefstand, und es gebe immer noch viele offene Stellen. Auch Frühindikatoren wie Zeitarbeit und Kurzarbeit, die auf eine Krise hinweisen könnten, "sind vollständig unaufgeregt".

Juni-Zahlen: Deutscher Arbeitsmarkt schwächelt

Juni-Zahlen

Deutscher Arbeitsmarkt schwächelt

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Juni gesunken. Aber es gibt erste Anzeichen dafür, dass der Arbeitsmarkt wieder unter Druck geraten könnte.

Die Bundesagentur für Arbeit legt am Vormittag die Arbeitslosenzahlen für Juli vor. Experten rechnen mit einem Anstieg auf etwa 2,85 Millionen Erwerbslose. Eine Zunahme in dem Ferienmonat ist typisch für die Jahreszeit, weil viele Arbeitgeber für Neueinstellungen das Ferienende abwarten. Zudem melden sich zahlreiche junge Leute zwischen Schulabschluss und Ausbildungsbeginn im Herbst arbeitslos. Aber auch unter Herausrechnung dieser Saisoneffekte erwarten Experten einen Anstieg der Erwerbslosigkeit um saisonbereinigt 10.000.

Deutschland sei keine Insel, sagte die Ministerin. Das sei ein Grund mehr, den Euro zu verteidigen, denn die Stärke des deutschen Arbeitsmarktes beruhe wegen der starken Exportorientierung des Landes auch auf der Euro-Zone. Das sei ein zusätzliches Argument, für den Euro zu kämpfen. "Wir sind stark in Europa, aber wir sind eben auch stark durch Europa", sagte die Ministerin.

Von

rtr

Kommentare (3)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Petra

31.07.2012, 09:51 Uhr

Sehr gute Lösung: Wir geben dem Ausland Geld, damit es bei uns Waren kaufen kann.
Noch bessere Lösung: Gebt mir das Geld, ich kaufe dann auch Waren. Garantiert nur Waren "Made in Germany"
:-)))

Account gelöscht!

31.07.2012, 09:54 Uhr

Auch mit Brille wirkt die Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) nicht seriöser.
Möchte Sie mit ihrem Auftritt, die saure Gurkenzeit für ihr Immitschpflege benutzen?
Was Sie hier zum Besten gibt, ist nichts neues, und jeder halbwegs vernünftige Mensch hätte dies so auch aussprechen können.

Account gelöscht!

31.07.2012, 10:07 Uhr

Ursula meint mit "Arbeitsmarkt" bestimmt die häusliche Umgebung.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×