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26.01.2015

19:04 Uhr

Von-der-Leyen-Plan

Millionen für marode Kasernen

Ratten und Schimmel in den Kasernen! So schlug der Wehrbeauftragte Königshaus zu Jahresbeginn Alarm. Jetzt reagiert Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen - kurz bevor Königshaus seinen Jahresbericht präsentiert.

Soldaten stehen in einer Unteroffiziersschule der Marine in Reih und Glied: Ihre Wohnumstände seien nicht akzeptabel, bemängelte Wehrbeauftragte Königshaus zu Beginn des Jahres öffentlich. dapd

Soldaten stehen in einer Unteroffiziersschule der Marine in Reih und Glied: Ihre Wohnumstände seien nicht akzeptabel, bemängelte Wehrbeauftragte Königshaus zu Beginn des Jahres öffentlich.

BerlinVerteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat die Mittel für die Sanierung der maroden Bundeswehr-Kasernen um 250 Millionen Euro aufgestockt. In den nächsten drei Jahren sollen nun 750 Millionen statt der bisher eingeplanten 500 Millionen Euro ausgegeben werden, sagte die CDU-Politikerin der „Rheinischen Post“ (Montag). Bei den 2500 Unterkunftsbauten, die bestehen bleiben sollen, gebe es enormen Modernisierungsbedarf.

Der Wehrbeauftragte Hellmut Königshaus hatte Anfang des Jahres Alarm geschlagen und von Ratten, Schimmel und undichten Fenstern in den Kasernen berichtet. Er forderte ein milliardenschweres Sanierungsprogramm über mehrere Jahre. An diesem Dienstag stellt Königshaus seinen letzten Jahresbericht vor. Er wird im Mai vom SPD-Politiker Hans-Peter Bartels abgelöst.

Nach Angaben des Bundesamtes für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr in Bonn weisen 38 Prozent der Bundeswehrgebäude größere Mängel auf. Weitere neun Prozent sind sogar komplett unbewohnbar

Von der Leyen: „Die härtesten zwölf Monate meines Lebens“

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Seit gut einem Jahr führt Ursula von der Leyen die Bundeswehr. Jetzt geht sie: die vergangenen Monate seien die härtesten ihres Lebens gewesen. Die Fülle immer neuer Herausforderungen machten den Posten so besonders.


Von der Leyen sagte, seit September seien rund 3100 Sofortmaßnahmen vom neuen Duschkopf bis zur dringenden Dachsanierung angeschoben worden. „Davon sind heute bereits 800 abgeschlossen. Das zeigt, wie lang der Weg ist“, sagte die Ministerin.

Außerdem berichtete sie von einem Freiwilligen-Rekord. Mit 11 000 freiwillig Wehrdienstleistenden hat die Bundeswehr den höchsten Stand seit Aussetzung der Wehrpflicht Mitte 2011 erreicht. Die Kurve gehe vor allem bei den weiblichen Einsteigern steil nach oben, sagte von der Leyen. 2011 seien im Startquartal rund 3500 Männer eingestellt worden - und nur 55 Frauen. Im zuletzt gemessenen Quartal seien es zehnmal so viele Frauen gewesen.

Von

dpa

Kommentare (4)

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Herr Helmut Paulsen

26.01.2015, 19:55 Uhr


Frau von der Leyen lässt die Bundeswehr "verrotten" genauso wie De Maizaire die Polizei ausdünnt und vertrocknen lässt. Deutschland wehrlos und verweiblicht - das ist das Programm.

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LESENSWERT !

"AfD-Pretzell: Die Leute gehen mal mit Occupy gegen die Bankenrettung auf die Barrikaden. Dann gehen Leute gegen die Frühsexualisierung ihrer Kinder durch den Bildungsplan der Landesregierung in Baden-Württemberg auf die Straße. In Dresden gehen sie für eine geordnete Zuwanderung und gegen Islamisierung auf die Straße. Es gibt aber einen Punkt, der all diesen Bewegungen gemein ist: Das ist die Tatsache, dass sich breiteste Bevölkerungsschichten in der gesamten politischen Willensbildung überhaupt nicht mehr repräsentiert sehen. Schlimmer noch: In weiten Teilen haben sie das Gefühl, dass ihnen überhaupt niemand mehr zuhört, dass sich die Politik einfach nicht mehr für sie interessiert. ..."

Recht hat er !

http://www.geolitico.de/2015/01/26/afd-politiker-ueber-die-nazi-keule/

Herr Haiger Burbach

26.01.2015, 20:14 Uhr

Da kann ich Sie nur ünterstützen Herr Traustein.
Der Staat hätte schon genug damit zu tun, seine hoheitlichen Pflichten zu erfüllen, hier: Verteidigung. Für sexuelle Belästigung unserer Kinder im Unterricht ist er nicht nur nicht zuständig, sondern sollte diese im Gegenteil unterbinden.
Und den inzwischen unüberschaubar gewordenen vielen anderen Firlefanz (der zumeist nur dem Unterhalt windiger Studienabbrecher, genannt "Ideologen" dient), sollte er gefälligst auch lassen.
Klassische Hoheitsaufgaben - fertig; dann wären ganz nebenbei auch die Steuern wieder auf einem erträglichen Niveau !

Frau Eleanore Webster

26.01.2015, 20:29 Uhr

Man laesst die Deutschen zu Tode arbeiten, dass sie garnicht mehr die Kraft haben sich um die Politik zu kuemmern.Es ist eine Schande was man mit dem "gemeinen" Volk antut.

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