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15.04.2011

02:11 Uhr

Wähler-Umfrage

Führungswechsel bringt FDP keine Wähler

Obwohl Philipp Rösler laut einer Umfrage vom Mittwoch bei den Wählern beliebt ist, kommt die FDP nicht voran. Neue Umfragewerte machen der Partei keine große Hoffnung auf einen Sprung über die Fünf-Prozent-Hürde.

Philipp Rösler im Bundeskanzleramt. Quelle: dapd

Philipp Rösler im Bundeskanzleramt.

BerlinDie FDP kommt trotz des angekündigten Wechsels an der Parteispitze nicht aus dem Umfragetief.

Bei Bundestagswahlen am kommenden Sonntag würden die Liberalen nach dem am Freitag veröffentlichten Deutschlandtrend der ARD nur vier Prozent der Stimmen bekommen und damit den Wiedereinzug ins Parlament verpassen. Gegenüber der vergangenen Woche ist dies ein Verlust von einem Punkt.

Die Grünen legen dagegen einen Punkt auf 24 Prozent zu. Stärkste Kraft bliebe die Union mit unverändert 33 Prozent. Die SPD verlöre einen Punkt auf 26 Prozent. Die Linke erreicht der Umfrage zufolge acht Prozent, einen Punkt mehr.

Rot-Grün käme damit weiterhin auf insgesamt 50 Prozent. Die Regierungskoalition würden 37 Prozent unterstützen.

Von

rtr

Kommentare (6)

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fgmvogel

15.04.2011, 06:37 Uhr

Wer meint, eine Partei könnte gerademal durch das Auswechseln der Vorsitzenden neue Stimmen gewinnen, sollte sich mal mit der SPD der letzten Jahre näher beschäftigen. Solange Westerwelle dran bleibt, ist der "Wechsel" völlig unglaubwürdig.

Nichtwaehler

15.04.2011, 06:48 Uhr

Haben die das immernoch nich kapiert, dass die Partei und ihre begrabene Glaubwürdigkeit das Problem sind. Und Rösler will auch keiner sehen. Der steht ganz klar für Sozialabbau und Krankenkassenbeitragserhöhung. Das Ganze auch noch schamlos als "Gesundheitsreform" zu verkaufen, damit kann er noch nicht mal den letzten Verblödeten in diesem Land hier überzeugen. Dann stellt er sich hin und redet davon, dass er das Thema Steuersenkungen nicht mehr auf die Tagesordnung setzt. Das war das einzige Thema, was den FDP-Wähler interessiert hat. Der FDP-Wähler wusste nur nicht, dass er dafür Hotelier sein muss. Damit waren die ehemaligen 14% beim Wahlergebnis ein für allemal Geschichte. Rösler ist schon fertig bevor er begonnen hat.

Thomas

15.04.2011, 06:54 Uhr

kein Sprung über die 5% Hürde? Das will ich doch schwer hoffen, damit diese Klientelpartei endlich verschwindet.

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