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12.01.2011

10:23 Uhr

Wählergunst

FDP rutscht nach Westerwelle-Rede auf drei Prozent

Der FDP hat die kämpferische Rede von Parteichef Guido Westerwelle beim Dreikönigstreffen seiner Partei der jüngsten Forsa-Umfrage zufolge nichts genützt. Die Liberalen verlieren sogar noch einen Punkt und kämen nun auf drei Prozent, wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre.

FDP-Chef Westerwelle: Seine Partei bleibt in der Wählergunst weit abgeschlagen DAPD

FDP-Chef Westerwelle: Seine Partei bleibt in der Wählergunst weit abgeschlagen

HB BERLIN. Demnach fallen die Liberalen zum dritten Mal binnen vier Wochen auf ihr Rekordtief, wie der am Mittwoch veröffentlichte Wahltrend von "Stern" und RTL offenbart. Auch die Linkspartei bekommt die von Parteichefin Gesine Lötzsch ausgelöste Kommunismus-Debatte und ihren Führungsstreit zu spüren: Die Linke gibt in der Umfrage zwei Punkte ab auf neun Prozent. Dagegen legen Union, SPD und Grüne in der Umfrage jeweils einen Punkt zu.

Die Union klettert auf 35 Prozent, die SPD auf 25 Prozent, und die Grünen verbessern sich auf 21 Prozent. Damit haben SPD und Grüne mit zusammen 46 Prozent einen Vorsprung von acht Punkten vor dem schwarz-gelben Regierungsbündnis. Allerdings würde die FDP gegenwärtig nicht den Sprung über die Fünf-Prozent-Hürde schaffen.

Forsa-Chef Manfred Güllner sagte dem "Stern", das von Lötzsch verwandte Wort Kommunismus sei in Ost- und Westdeutschland noch immer ein Reizwort. Dies dürfte die Wähler der Linkspartei verschreckt haben, vermutet Güllner. Lötzsch hatte in einem Zeitungsartikel den Kapitalismus scharf kritisiert und gefordert, Wege zum Kommunismus auszuprobieren.

Güllner zufolge leidet die Partei zudem unter einer zerstrittenen Führung und hat es bei der Besetzung politischer Themen schwerer: "Das Thema Hartz IV, das vor allem die West-Linke stark machte, hat nicht mehr die Brisanz, die es mal bei fünf Millionen Arbeitslosen hatte." Die Arbeitslosigkeit lag im Dezember bei 3,016 Millionen Erwerbslosen. Für dieses Jahr rechnet die Bundesagentur für Arbeit im Schnitt mit einem Rückgang auf rund drei Millionen Arbeitslose.

Die repräsentative Forsa-Umfrage ist die erste seit dem traditionellen Dreiköngistreffen der FDP in Stuttgart. Die Meinungsforscher befragten vom 3. bis 7. Januar 2503 Bundesbürger.

Kommentare (4)

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Sanhorst

12.01.2011, 11:59 Uhr

Ein schwuler Außemninister ist in Deutschland nicht vermittelbar und die anderen FDP Minister sind nicht viel besser. Wie viele Ex-Kommunisten sind eigentlich bei den Grünen in vorderster Front?

widerstand10

12.01.2011, 12:39 Uhr

Die Grünen, die vermutlich ganze Akten in der birtler behörde belegt hatten, sind auf dem Weg,den
Lötsch Kommunismus mit zu tragen. Eine FDP die vermutlich nicht mit der Stasi zusammen gearbeitet hat verschwindet von der politischen bühne und Ökokummunisten werden von der SPD auf den Thron gehoben.

Einig traurig Land.

Margrit Steer

12.01.2011, 13:40 Uhr

[2] widerstand10

@widerstand
volle Zustimmung zu ihrem beitrag. Genau so ist es.
Die Grünen waren und sind Sozialisten/Kommunisten

Die SPD hat noch nicht wieder Tritt gefaßt und schwafelt rum, sie läuft den Grünen und den Linken hinterher, hat kein eigenes Profil. Und ihr neues Programm was sie vorgelegt haben, ist einfach nur dümmlich

Und die FDP?
erstens schlechte Leute und zweitens, haben sie immer noch nicht begriffen und bemerkt, dass Merkel sie gar nicht will.
Merkel zerlegt die FDP so wie sie zuvor die SPD zerlegt hat.
Eine Koalition Merkel mit den Grünen ist angestrebt, auch wenn sie es nicht sagen.
Denn die sozialistischen Grünen stehen Merkel im Geiste näher als eine demokratische FDP
Merkel ist gefährlicher als fünf Kobras zusammen

Was ich nicht begreife, dass Journalisen nicht endlich mal das Vorleben dieser Frau ausforschen. Wo ist ihre Stasi-Akte?
Wo sind überhaupt so manche Stasi-Akten von den vielen blockflöten und Wendehälsen die in unseren Parteien sitzen?
Man hört absolut nichts.
Als wäre die Aufarbeitung beendet
ERs ist wie nach 45 als auch alle Nazis wieder fest in Ämtern saßen

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