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28.01.2009

10:54 Uhr

Wählergunst

Umfrage: FDP steigt auf Rekordhoch

Die FDP ist nach ihrem starken Abschneiden bei der hessischen Landtagswahl bundesweit auf ein neues Umfrage-Hoch gestiegen. Sie kommt nach einer Forsa-Umfrage für "Stern "und "RTL" auf 16 Prozent - der höchste Wert, den das Institut je für die Liberalen gemessen hat.

Voller Zuversicht im Superwahljahr: FDP-Chef Guido Westerwelle. Foto: reuters Reuters

Voller Zuversicht im Superwahljahr: FDP-Chef Guido Westerwelle. Foto: reuters

HB HAMBURG/BERLIN. Die FDP im Höhenflug: Im Vergleich zur Vorwoche legte sie noch einmal um zwei Prozent zu. Noch überraschender ist die Zahl ihrer potenziellen Wähler. Beinahe 35 Prozent der Wähler können sich nämlich vorstellen, ihre Stimme mal der FDP zu geben, wie Forsa-Chef Manfred Güllner zu "Stern.de" sagte. Das von Parteichef Guido Westerwelle im Wahljahr propagierte Wahlziel "Projekt 18" sei also durchaus erreichbar.

Gemeinsam mit CDU und CSU, die um 1 Punkt auf 35 Prozent gefallen sind, verfügt das bürgerliche Lager somit über eine Mehrheit von 51 Prozent. SPD, Grüne und Linkspartei kommen zusammen auf 44 Prozent. Eine schwarz-gelbe Koalition hätte also einen komfortablen Vorsprung.

Die SPD verliert nach ihrem Debakel in Hessen weiter an Zustimmung und fällt auf 22 Prozent (minus 2 Punkte), den schlechtesten Wert seit der Ablösung von Parteichef Kurt Beck im vergangenen September. Leichte Gewinne von jeweils einem Punkt verbuchen die Linke und die Grünen: Die Linkspartei steigt auf 12, die Grünen auf 10 Prozent.

Forsa fand außerdem heraus, dass sich drei von vier Bundesbürgern einen „deutschen Obama“ wünschen. 76 Prozent der Befragten gaben an, ein Politiker mit dem Charisma des neuen US-Präsidenten Barack Obama täte der Bundesrepublik gut. Nur 14 Prozent glauben dies nicht. Zehn Prozent antworteten mit „weiß nicht“.

Vor allem die Anhänger der Grünen (86 Prozent) und der SPD (83 Prozent) wünschen sich einen Politiker wie Obama auch für Deutschland. Bei den Wählern von CDU und CSU sind dies 76 Prozent – 19 Prozent verneinen dies allerdings. Am geringsten ist die Zustimmung mit 74 Prozent bei den Wählern der Linkspartei. Bei den Liberalen liegt sie bei 77 Prozent.

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