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12.09.2011

10:10 Uhr

Wahl-Countdown in Berlin

Wowereit in Psycho-Klinik – für Hunde

VonDietmar Neuerer

Noch sechs Tage bis zur Wahl in Berlin. Wortgewaltig attackieren die Parteien ihre politischen Gegner. Nur ein Kandidat muss sich nicht mehr beweisen und widmet sich den wirklich wichtigen Dingen des Lebens.

Klaus Wowereit macht nicht nur auf Wahlplakaten ein gute Figur. dpa

Klaus Wowereit macht nicht nur auf Wahlplakaten ein gute Figur.

BerlinBerlin wählt - am Sonntag. In den letzten Tagen vor der Wahl geben die Partei noch einmal richtig Gas. Wählermobilisierung heißt das Zauberwort. Wem das am besten gelingt, sammelt die meisten Stimmen ein. Einfach ist das nicht. Das weiß auch Grünen-Spitzenkandidatin Renate Künast. Sie will selbst nur dann in Berlin bleiben, wenn sie Regierende Bürgermeisterin wird. In der „Berliner Morgenpost“ kommt sie h daher auch kräftig ins Schwimmen. Die Zeitung aus dem Haus Axel Springer dokumentiert das Gespräch eines von ihr veranstalteten Leserforums. Und Künast muss sich gleich zu Beginn die Frage gefallen lassen, ob sie sich verzockt hat, weil sie sich in der alle möglichen Koalitionsoptionen offen gehalten habe.

Die kantige Grünen-Frontfrau hat sichtlich Mühe, zurechtzurücken, dass sie auch mit der CDU könnte, wenn sich die Möglichkeit ergebe. Sie habe schon immer bekannt, dass ihre Partei „offen“ in den Wahlkampf gehe, gibt sie zu Protokoll. Doch die „größte inhaltliche Schnittmenge und Präferenz für eine Koalition“ gebe es selbstverständlich mit der SPD. Und dieses Bekenntnis erwarte sie auch von den Sozialdemokraten. Über sich selbst verliert Künast kaum Worte, etwaige Nachfragen kommen erst gar nicht auf, nachdem sie klarstellt: „Es geht schließlich nicht um Personen, sondern um Inhalte.“

Kein Wechselfieber in Berlin: Wowereit nimmt Kurs auf dritte Amtszeit

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Wowereit nimmt Kurs auf dritte Amtszeit

Dass die Grünen Renate Künast ins Rennen gegen Klaus Wowereit schickten, klang vielversprechend. Doch kurz vor der Wahl ist die Luft raus. Die SPD ist obenauf. Nur mit wem sie künftig regieren wird, ist noch offen.

Um Inhalte geht es auch Gregor Gysi. Der Politstar der Linkspartei ist zwar als Fraktionschef der Bundespolitik verpflichtet, doch wenn es um Wahlkampf seiner in Berlin mitregierenden Genossen geht, ist der einstige Wirtschaftssenator natürlich mit dabei. Und es ist immer ein Freude, zu hören oder zu lesen, was er zu sagen hat, wie heute in einem ganzseitigen Interview der linken Tageszeitung „taz“. Dass die Grünen hier vor allem ihr Fett abgekommen, liegt in der Natur der Sache, sie sind schließlich die Hauptkonkurrenten der Linken im Kampf um den Einzug ins Rote Rathaus. Gysi findet, die Grünen seien zu „elitär“ für die Hauptstadt. Sie begriffen nicht, dass die ökologische Umgestaltung nicht ohne das Soziale gehe. „Da sind die Grünen, die ja die bestverdienenden Wähler haben, unterbelichtet.“

Für Gysi ist klar, dass an Rot-Rot in Berlin kein Weg vorbei führt, weil, wie er sagt, „die anderen es nicht können“. Die FDP erwähnt der Linkspartei-Mann schon gar nicht mehr und für die Christdemokraten hat er nur Spott übrig: „Die CDU muss doch erst noch verstehen, dass der Kalte Krieg vorbei ist.“ Die sei im Osten der Stadt immer noch nicht angekommen. Er würde zwar nicht sagen, dass das Licht in Berlin ausgehe, wenn sie regiere. „Aber gut für die Stadt ist sie nicht.“

Kommentare (5)

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Schlaumeier

12.09.2011, 11:19 Uhr

Wowi hört sich zwar an wie ein Hund, aber ich meine er ist immer noch ein Mensch und hat deshalb die Hundeklinik nicht verdient. Ich meine er gehört in eine Klinik für Menschen(Ironie).

Account gelöscht!

12.09.2011, 12:10 Uhr

In den letzten Tagen vor der Wahl geben die Partei noch einmal richtig Gas.
In der „Berliner Morgenpost“ kommt sich daher auch kräftig ins Schwimmen
weil sie sich in der alle möglichen Koalitionsoptionen offen gehalten habe.
wenn sich die Möglichkeit ergebe.
Und es ist immer ein Freude,
Es sein gar kein Freude wenn müssen lesen diese Deutsch in Handelsblatt!!Ausländer müssen lernen Deutsch, aber Zeitungsredakteure nix können Deutsch!!

DAX

12.09.2011, 12:30 Uhr

Berlin muß von Deutschland abgekoppelt u. zur Schwulenhauptstadt erkärt werden .
Die Stadt ist praktisch pleite ,bloß der Schwulenboss hat
es noch nicht realisiert .
Hauptsache Berlin ist Sexy . Dieser Spruch ist von
Wowereit u. hat mit Politik nichts gemeinsam .
Anstatt den Haushalt in Ordnung zu bringen , tönt
Wowereit durch TV-Shows mit seinen blöden Sprüchen.

Man sollte diesen Herrn mal auf Dienstunfähigkeit
untersuchen lassen !

Berlin ist eine Pleitestadt u. Wowereit muß abgewählt
werden!

Die Bürger von Berlin haben es bei der nächsten Wahl in der Hand u. wählen den Sozen ab .

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