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01.07.2015

10:12 Uhr

Wahl-Umfrage

Schwarz-Gelbe Renaissance

Eine regierungsfähige Mehrheit für Union und FDP: Laut einer neuen Umfrage würde die Parteien zusammen 47 Prozent der Wählerstimmen erreichen. CDU/CSU konnten im Vergleich zur Vorwoche um einen Prozentpunkt zulegen.

Der FDP-Bundesvorsitzende Christian Lindner (l.) und sein Stellvertreter Wolfgang Kubicki (r.) unterhalten sich mit der Hamburger Partei- und Fraktionsvorsitzenden Katja Suding. dpa

Die FDP wieder bei fünf Prozent

Der FDP-Bundesvorsitzende Christian Lindner (l.) und sein Stellvertreter Wolfgang Kubicki (r.) unterhalten sich mit der Hamburger Partei- und Fraktionsvorsitzenden Katja Suding.

HamburgMit zusammen 47 Prozent der Wählerstimmen können Union und FDP zurzeit laut einer neuen Umfrage auf eine regierungsfähige Mehrheit hoffen, während SPD, Grüne und Linkspartei gemeinsam nur 43 Prozent erreichen. Laut dem am Mittwoch veröffentlichten „Stern“-RTL-Wahltrend legten CDU/CSU im Vergleich zur Vorwoche um einen Prozentpunkt auf 42 Prozent zu.

Die Werte der anderen Parteien bleiben im Vergleich zur Vorwoche unverändert: Die SPD liegt bei 23 Prozent, Grüne und Linke bei je 10 Prozent, die FDP bei 5 Prozent und die AfD bei 4 Prozent. Auf die sonstigen kleinen Parteien entfallen 6 Prozent.

Auch bei der politischen Kompetenz – welche Partei also mit den Problemen in Deutschland am besten fertig würde – gewinnt die Union einen Prozentpunkt auf nun 34 Prozent hinzu. Nur 10 Prozent trauen dies der SPD zu, 8 Prozent anderen Parteien und 48 Prozent keiner Partei. Während 73 Prozent der CDU/CSU-Anhänger von der politischen Kompetenz der Union überzeugt sind, billigt dies nur eine Minderheit von 38 Prozent der SPD-Anhänger der eigenen Partei zu.

Bei der Kanzlerpräferenz – wenn also die Spitze des Kanzleramts direkt gewählt werden könnte – klettert Angela Merkel gleich um 2 Punkte auf 57 Prozent, während SPD-Chef Sigmar Gabriel 2 Punkte verliert und nur noch auf 14 Prozent kommt. Ihn wollen auch nur 40 Prozent der SPD-Anhänger als Kanzler, während sich 38 Prozent von ihnen für Merkel entscheiden würden.

Von

dpa

Kommentare (11)

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Sven NSA Euro

01.07.2015, 10:36 Uhr

Kann ich mir mit den derzeitigem Demokratieverlust und Umgang/Erpressung mit Griechenland nicht vorstellen, dass das stimmt. War die Umfrage im Kanzleramt?

Enrico Stiller

01.07.2015, 10:55 Uhr

"... haben um ein Prozent zugelegt". Ach ja? Wie gross war denn die Stichprobe? 10.000 Befragte?
Ich bin sicher, es findet sich beim Handelsblatt jemand, der wenigstens rudimentäre Ahnung von Statistik hat und dem etwas dämmert, wenn ich andeute, dass es bei solchen Befragungen Fehlermargen gibt.

Herr Franz Paul

01.07.2015, 10:55 Uhr

Die Deutschen sind einfach zu dämlich. Wieso kann noch jemand für Merkel sein? Und für die Sozen? Für das , was sie Deutschland zur Zeit antun, müsste man die alle EINSPERREN!

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